Experte: Keine Gefahr für Menschen beim Fracking

Die Menschen in der Ukraine werden zunehmend unruhiger. US Unternehmen wollen die Ukraine in ihrem Kampf gegen den russischen Aggressor unterstützen und das in der Ukraine vorhandene Schiefergas mit modernster Technologie fördern. Ziel ist es dabei die Ukraine von russischen Gasimporten unabhängig zu machen und so die Erpressbarkeit des südlichen Nachbarn zu reduzieren.

Beim sogenannten Fracking, der Methode, mit der das Schiefergas gefördert wird, werden Chemikalien in großer Menge in den Boden gepumpt und drücken so das Gas nach oben. Kritiker lehnen die Methode ab, da diese Chemikalien ins Grundwasser gelangen oder an der Oberfläche austreten könnten. In Staaten wie Kanada oder den USA, wo das Schiefergas in Gebieten mit keiner oder geringer Bevölkerung gefördert werde und das Leitungswasser ohnehin so verseucht ist, dass es niemand trinken kann, stellt das auch kein Problem dar. In Ländern wie der Ukraine, wo das Schiefergas in dicht besiedelten Gebieten vermutet wird, wäre das Problem ein anderes.

Ein Sprecher des US-Ölmultis Chevron widersprach dieser Darstellung. Es würde peinlichst darauf geachtet werden, dass keine Menschen durch Fracking zu Schaden kommen.

In der ukrainischen Stadt Donezk, in deren Umgebung große Schiefergasvorkommen vermutet werden, werde das Problem in wenigen Wochen gelöst sein. „Die meisten Bewohner haben Donezk schon jetzt freiwillig verlassen. Den Rest hat die ukrainische Regierung bereits höflich gebeten die Stadt zu verlassen. Im Moment laufen die Vorbereitungen Restgebäude in der Stadt mit Raketenwerfern abzutragen, um sicherzustellen, dass nicht irgendwelche Obdachlosen sich in den verlassenen Häusern verstecken und dann beim Fracking ungewollt zu Tode kommen. Auf diese Art arbeiten wir in Einklang mit den internationalen Gesetzen und minimieren auch den potenziellen Schaden, der in äußerst geringen Ausnahmefällen durch Fracking hervorgerufen werden könnte, auf ein absolutes Minimum. „Wir arbeiten in dieser Angelegenheit eng mit der Regierung in Kiew zusammen, um mögliche Komplikationen im Vorfeld auszuräumen.“ so der Chevron Sprecher.

1 Kommentar

  1. selbst wenn es zu leichten Verunreinigungen durch Fracking kommen sollte, kann man dies durch den Anbau von Gen-Mais oder den Einsatz von Chlorhähnchen neutralisieren.

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