Poroschenko vs Assad – der große Diktatorencheck

Die Kontrahenten

Pjotr Poroschenko – der Herausforderer

Poroschenko (49) ist noch neu im Club der Despoten, macht aber schon mächtig Dampf. Während andere seine Zunft sich erstmal ein paar Jahrzehnte mit Unterdrückung und Folter der Untergebenen belustigen, geht er sofort zur Königsdisziplin der Despotie über: Der Auslöschung des eigenen Volkes.

Bashar al-Assad – der alte Hase

Obwohl Assad nur 15 Tage älter ist als Poroschenko gehört er zu den alten Hasen seines Fachs. Nach seinem Machtantritt schien er sich erstmal ein bisschen beim Westen einkratzen zu wollen, was aber dann wohl keinen Spaß mehr machte. Mit dem Gemetzel ging es aber dann erst 11 Jahre später richtig los

Die Machtergreifung

Poroschenko

Poroschenko hat sich alle Mühe gegeben die Maske eines Demokraten überzustülpen. Den Putsch, der zur Installation seiner Regierung führte, ließ er zunächst von anderen durchführen und blieb zunächst im Hintergrund. Die Staatsgeschäfte führten in dieser Übergangszeit seine Lakaien Turtschinow und Jazenjuk. Schlüsselfigur beim Sturz des vorher mit Oligarchengeldern demokratisch gewählten Präsidenten Janukowitsch, war ein höchstwahrscheinlich von der „Opposition“ selbstgestellter Sniper, der fröhlich in die Menge ballerte. Als schließlich sicher war, dass das Volk keine Gegenkandidaten fälschlicherweise wählt, wurde eine Präsidentschaftswahl veranstaltet, die Poroschenko völlig überraschend gewann.

Assad

Assad konnte von Daddys Vorarbeit profitieren. Er übernahm einfach dessen Diktatorenamt und konnte sich ins gemachte Nest setzen.  Assad hat sich ähnlich wie Poroschenko vom Volk zum Präsidenten „wählen“ lassen.

Wie kam es zum Gemetzel?

Poroschenko

Das Gemetzel lief bereits, als Poroschenko schließlich „Präsident“ wurde. Seine Putschvorgänger haben bereits entschieden, dass das eigene Volk ausgelöscht werden muss. Poroschenko kündigte zunächst an, dass er den Kampf beenden wolle, entschied sich dann aber, die Auslöschung des eigenen Volkes fortzusetzen.

Assad

Laut bisherigen Informationen erhob sich das Volk, als auf friedliche Demonstranten das Feuer eröffnet wurde. Bis heute gibt es keine eindeutigen Beweise, wer für die Schüsse verantwortlich ist. Assad hat aber schon mal bei seinem Kollegen Poroschenko angefragt, ob er vielleicht den Sniper kennt.

Wer finanziert das Gemetzel?

Poroschenko

Der ukrainische Diktator muss seinen Krieg aus dem klammen ukrainischen Staatshaushalt finanzieren, bekommt aber auch ordentlich Kredite vom IWF und aus der EU. Leider ist die Auszahlung der Tranchen vom Sieg abhängig. Ein Teufelskreis für ihn.  Allerdings werden in vielen westlichen Staaten Spenden von demokratischen Völkermordfans gesammelt. Auch geben einige Oligarchen in der Ukraine Geld aus, um eigene Kampfverbände aufzustellen.

Die Finanzierungsquelle der Rebellen ist bisher unbekannt. Angeblich seien diese aus Russland finanziert und bekommen von dort regelmäßig Waffenlieferungen. Obwohl die USA jeden Zentimeter der Ukraine mit Satelliten überwachen, gibt es bisher noch kein Bild mit einer Smoking Gun. Nach eigenen Angaben benutzen Sie Waffen aus eroberten Depots und von übergelaufenen Soldaten.

Assad

Assad muss den Krieg, der ihm nach eigenen Angaben aufgedrängt wurde (Poroschenko hat seine Sniper Anfrage noch nicht beantwortet), ebenfalls aus eigener Tasche bezahlen. Nach Ausbruch des Krieges haben die Russen ihm nur noch ein paar Iskander Raketen geschickt, die prima zum Versenken von Flugzeugträgern geeignet sind. Dummerweise haben die Aufständischen keine.

Seine Gegner haben es mit der gleichen Nummer versucht wie die Gegner Poroschenkos und behauptet ihre Waffen aus Depots der Armee und von Überläufern erhalten zu haben. Tatsächlich aber stellte sich schnell heraus, dass es viele ausländische Unterstützer gibt. Dafür  wurde von US-Terrorfürst Barack Obama eine Briefkastenfirma namens „Freie Syrische Armee“ gegründet, welche aus Mangel an eigenen Kämpfern nur ein paar Waffenverteilungsbüros besitzt, wo die Knarren an die islamistischen Kämpfer ausgegeben werden. Die Kämpfer wurden parallel dazu von Katar durch Entführungen aus Tunesien organisiert. Seitdem die Syrische Armee die FSA Briefkästen zerstört hat, liefert die USA die Waffen mit den Kämpfern zusammen über Katar.

Kulinarische Spezialitäten

Ukraine

In der Ukraine hat sich das gebratene Menschenfilet odessiter Art zum Renner entwickelt

Syrien

In Syrien hat der Bürgerkrieg verschiedene neue kulinarische Spezialitäten hervorgezaubert. Die bekanntesten sind: Herzragout, frisch vom syrischen Soldaten und der Kopfsalat vom Grill.

Rote Linien

Assad

Seit Assad angefangen hat (gezwungenermaßen!) sein eigenes Volk auszurotten, bettelt er darum auch endlich mal von den großen Amerikanern weggebombt zu werden. Das schien auch anfangs ganz einfach zu sein, da ihm Obama genau gesagt hat, was er machen muss, damit das passiert. Und obwohl Assad Obamas Geheimdiensten schon mehrfach Beweise übermittelt hat, dass er diese Linien überschritten hat, ist bis heute noch kein Bombardement erfolgt. Obama hat die Beweise natürlich auch nicht veröffentlicht – aus Gründen der nationalen Sicherheit.

Poroschenko.

Bisher wartet er immer noch auf seine roten Linien. Vermutlich hat Obama die ganze Farbe in Syrien verkippt.

Wie lange kann sich der Diktator noch halten?

Poroschenko

Eins ist sicher, es rumort im Reich des vom Westen gepushten postsowjetischen Potentaten Poroschenko. Die russischen Untermenschen verteidigen sich bisher erfolgreich gegen ihre Auslöschung und die Soldatenmütter begehren gegen den Bodycount auf. Sie verbrennen die Einberufungsbefehle ihrer Söhne – mehrere sind schon nach Russland geflohen. Statt wie versprochen das Land zu sanieren, gibt das Monster von Kiew die letzten Reste des nicht vorhandenen ukrainischen Staatsvermögens für seinen irren Vernichtungskrieg für Lebensraum im Osten aus.

Aber all das muss Poroschenko keine allzu großen Sorgen bereiten. Sollte seine Diktatur vom Volk gestürzt werden, stehen seine NATO Bosse für einen Einmarsch bereits Gewehr bei Fuß. Sie haben Ihre Invasionstruppen schon rund um die Ukraine zusammengezogen – damit bloß nichts schief läuft.

Assad

Der syrische Diktator hat so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Er hat auf die falschen Freunde gesetzt (Russland statt USA) und kann sich seinen gemütlichen Alterssitz in Dictator’s Paradise wohl abschminken. Hätte er von Anfang an mit Washington kooperiert, würde man ihm von dort jetzt Waffen für den Krieg liefern. So liefert Uncle Sam jetzt aus Bockigkeit an seine Gegner. Aber offenbar hat der junge ukrainische Emporkömmling Poroschenko ihm nochmal die Haut gerettet. Weil er mit seinem feucht fröhlichen Genozid alle Blicke auf sich zieht, kann Assad langsam die Kontrolle über sein Reich zurückgewinnen.

 

Fazit – wer hat den höchsten Bodycount?

Der unumstrittene Sieger sind: Die Vereinigten Staaten von Amerika!

 

 Foto unter CC BY-SA 3.0

2 Kommentare

  1. So was schlechtes,Ihr seid ja schlimmer als Bild und Spiegel zusammen. Also hier wird schlechte Werbung groß geschrieben.D-Blatt ihr….;)

  2. Es stinkt alles, was man uns als glaubhafte Nachrichten jeden Tag ins Haus / Wohnzimmer schickt.
    Eine Chronologische Betrachtung der Geschehnisse der letzen 20 Jahre macht alles deutlich:

    – Gorbatschow und Niedergang der SSU und damit das Verschwinden des großen Feind gegen Westen / Nato
    – In den westlichen Ländern sehr viele denken an der Reduzierung der militärischen Kräfte und -Ausgaben, da der Feind nicht mehr Existenz ist! Aussicht: USA + militärische Komplex des Westens werden kaum noch an Waffen Geld verdienen. Fazit: es muss ein neuer globaler Fein her, um das Hundertmilliarden Geschäft mit Waffen zu retten und aufrecht zu erhalten
    – 11. September wird geschmiedet. Neuer Feind ISALM / ISLAMISMUS über Nacht und Plötzlich taucht auf
    – US-Lügen bezüglich IRAK, bereiten den US-Überfall auf IRAK vor. Ziel: die Lager der arabischen Länder, die israelfeindliche Haltung haben zu schwächen ja zu vernichten und die Region Nahen Osten nach den US-amerikanischen Vorstellungen neu definieren und organisieren! Fazit des Krieges: das Land völlig zerstört, eine Million Menschen brutal getötet, Gruppen weise Alkaida-Terriristen auf die Menschen in IRAK losgeschickt!!
    – dann war Syrien dran: in geheimen Militärlagern ausgebildete IS-Terroristen mit Unterstützung westlicher Geheimdienste + Israel greifen gemeinsam Syrien an.
    – der Krieg gegen Terror bzw. das große Geschäft mit dem Terror geht weiter und weiter. Denn Bush Junior hatte doch gesagt, dass der Westen einen Kulturkrieg führt und diese 80 Jahre dauern wird!
    – Fazit: es geht auf diese Linie weiter. Reine, moderne, zivilisierte westliche Gesellschaften müssen gegen Barbarei des Islamismus / Islam auf dieser Weise weiter kämpfen. Die Geschichte ist noch nicht beendet!

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