Massenbestellungen von Probeabos: „DER SPIEGEL“ ist Pleite

Bild: Dennis Siebert CC BY-SA 3.0

Professioneller und gut recherchierter Journalismus hat es in Deutschland immer schwerer interessierte und kritische Leser zu erreichen. Warum sollte man viel Geld für Informationen ausgeben, die man auch im Internet kostenlos beziehen kann. Doch sind die wild im Internet zusammenspekulierten „Fakten“ wirklich mit der Arbeit kritischer Journalisten vergleichbar? Auf keinen Fall, dachten sich die Macher vom Spiegel und versuchten durch eine großangelegte Abo-Kampagne neue Kunden zu werben. Mit kostenlosen Probeabos sollte die Hemmschwelle fallen, die kostenlos Nutzer gegenüber dem Internet monieren.

„Durch das kostenlose Angebot, haben wir zunächst mit dem Internet gleichgezogen.“ erklärte ein Sprecher des Verlags in Hamburg,  „Anschließen wollten wir durch Qualität überzeugen und die Kunden zu einem kostenpflichtigen Abo ermuntern.“

Zunächst lief auch alles wie geplant. Die Kampagne lief mit dem exzellent recherchierten journalistischen Meisterstück „Stoppt Putin Jetzt!“ an und schien ein überwältigender Erfolg zu werden. Innerhalb von einer Woche fanden sich sensationelle 5 Millionen Probeabonnenten.

„Leider wollte niemand das Abo verlängern – vermutlich sind die schon durch die ganzen Verschwörungstheorien im Internet so Gehirngewaschen, dass sie mit kritischem, hetze- und lügenfreiem Qualitätsjournalismus nichts mehr anfangen können.“ so der Kommentar aus der Spiegel-Zentrale. Das kostenlose Abo ist mittlerweile nicht mehr verfügbar.

Die Probeabos haben beim Spiegel kosten von 2€ pro Heft auflaufen lassen, das sind für 4 Ausgaben und 5 Millionen Abonnenten 40 Millionen € Verlust.

„Ein Desaster für den Verlag!“ war die einhellige Meinung aus der Führungsetage. Nun ist das Blatt vorläufig zahlungsunfähig, neue Kredite sind derzeit nicht in Sicht.

„Gestern haben wir den Insolvenzverwalter angerufen. Wenn wir nicht bald neue Unterstützung kriegen, werden wir wohl wertvolle Redakteure entlassen müssen.“

Aber die Redaktion will nicht aufgeben. „Wir haben schon einen neuen Titel in der Mache, der den Verkauf wirklich antreiben wird. Damit werden wir das verlorene Geld und das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen.“ gibt sich der stellvertretende Chefredakteur Nikolaus Blome kämpferisch. Der Titel: „Stoppt Putin Jetzt endlich!“ umrahmt mit Fotos der Abu Ghraib Opfer. „Wir haben gesicherte Hinweise im Netz gefunden, dass Putin dahinter steckt. Auch der amerikanische Geheimdienst hat unumstößliche Beweise vorliegen. Das wird ein großer Sieg für den Spiegel und damit den kritischen Journalismus.“

Inzwischen blasen Verschwörungstheoretiker im Netz zum Gegenangriff. Sie haben das peinliche Desaster des Spiegels als Schwachstelle entdeckt und wollen damit weitere kritische Medien zu Fall bringen.

VT’ler Frank K. auf Facebook: „Ich habe mir schon bei allen Mainstream-Propaganda-Magazinen ein kostenloses Probeabo bestellt, dass ich garantiert nicht verlängern werde. Macht alle mit. Das kostet denen ein Haufen Geld, bald sind die so Pleite, wie der Spiegel!“

Anmerkung der Redaktion: „Mainstream-Propaganda-Magazinen“ ist ein Begriff, mit dem Verschwörungstheoretiker kritischen Journalismus, wie ihn auch die AMR praktiziert, diffamieren wollen.

14 Kommentare

  1. Das Sterben der Propaganda-Presse!
    Die Wahrheit kommt früher oder später immer ans Licht, dann sieht die staatlich gesteuerte Propaganda halt alt aus.

  2. Weshalb berichtet der Spiegel dann nicht davon, dass Deutschland noch heute unter alliierter Besatzung steht, und noch immer nicht über eine eigenständige und rechtsgültige Nachfolger-Verfassung, errichtet durch das Deutsche Volk, verfügt? Ich denke dies ist der Grund, weshalb keiner mehr den Spiegel abonniert. Der Spiegel sagt ganz einfach nicht die Wahrheit. Und das merken die Leser, weil diese besser informiert sind als die Chefredakteure. Oder vielleicht auch, weil die Journalisten dies niemals veröffentlichen dürften, weil sie vertraglich für ihre Arbeit an Aussagen festgebunden werden. Wer gegen diesen Arbeitsvertrag verstösst, wird fristlos gekündigt. So steht das in den wahrheitlichen, alternativen Medien im Internet. Also bitte ab jetzt dort informieren.

  3. Spiegel ist inzwischen ein Revolverblatt geworden. Früher war das eine Pflichtlektüre. Heute kannst du beim Zahnarzt bessere Zeitschriften finden.

  4. Liebe Redaktion: Was genau ist ein Verschwöhrungtheoretiker? Und wo bitte finde ich in Deutschland außerhalb des Internets „kritische Medien“? Es ist nicht abzustreiten, dass Russland ebenfalls am Konflikt beteildigt ist. Allerdings ist das nur eine Seite der Medaille, die allerdings ständig beackert wird! Was ist mit den Mrd. Dollars, die für den Umstürz in der Ukraine bereit gestellt wurden? Was ist mit der Rekordzahl ameriaknischer Schlachschiffe im schwarzen Meer? Wieso werden diese nicht als Provokation seitens der NATO/USA dargestllt? Was ist mit MH17, wo doch jeder sofort gewusst haben wollte, dass dies ein Machwerk der Seperatisten, wenn nicht sogar der Russen war! Wo sind die Beweise frage ich mich? So langsam entfernt sich die Leserschaft von euch, weil Ihr einfach nicht in der Lage seid, objektiv und unparteiisch zu berichten! Fangt doch einfach mal an beide Seiten der Medaille zu betrachten! Erst dann kann man den „Mainstream-Journalismus“ ernst nehmen… Alles andere ist Stimmungmache und Propaganda!

  5. Wenn der Spiegel endlich anfangen würde, die Wahrheit zu berichten und vielleicht gleich noch brauchbare Lösungen, wie man endlich zum Weltfrieden kommt – jede Wette, die hätten bald wieder mehr als genug Abonnenten.

  6. Aha, kritisch und selbstdenkende Menschen sind jetzt alle Verschwörungstheoretiker?! Damit schießt sich Spiegel ein Eigentor. Was ist dann „Stoppt Putin jetzt“?? Basiert diese Aussage auf bewiesenen Fakten? Und jetzt kommt mir nicht mit der Kindergarten-Krakel-Zeichnung der USA eines Satellitenbildes vom Abschuss der MH-17! Lächerlich. Auf die „Gefahr“ hin, jetzt als Putin-Versteher dargestellt zu werden: Ich bin lieber Putin-Versteher, als Obama-Arschkriecher. Wenn Spiegel und Blöd aufhören würden, uns für dumm zu verkaufen und Hetze zu betreiben, hätten sie das Problem nicht. Qualitätsmedien sind etwas anderes.

    Ach und Spiegel: Vielleicht ein paar Schnäpse weniger am Tag, hilft gegen Realtitätsverlust.

  7. Dieser Artikel nimmt den Spiegel und die restlichen Erzreugnisse des „Qualitätsjournallismus“ dermaßen übertrieben und unverdient in Schutz, dass ich schon fast beim Lesen glaubte, es handele sich um Satire! Kein Scherz – erst als ich am Ende des Artikels war und die Kommentare der anderen gelesen habe, wurde mir klar, dass das tatsächlich ernst gemeint ist.
    Zum Thema gibt es so viel zu sagen:
    1. Etwas anderes hat der Spiegel nicht verdient. Wenn ein verkommenes Blatt wie er es nicht mehr schafft, durch Qualität und wahrhaftige Berichterstattung zu überzeugen, dann hat er in der Kategorie „Qualitätsjournalismus“ eben nichts mehr zu suchen. Und wenn man schon schlüssige Nachrichten kostenlos von unabhängigen Berichterstattern aus dem Internet beziehen kann, wie können die Herausgeber dieser Hetzblätter dann allen Ernstes erwarten, dass man für diesen Dreck Geld bezahlt? Und dass so ein Branchenriese sich dann des billigen Marketingtricks bedient und seinen Dreck den Leuten eine Weile kostenlos hinterher wirft, nur in der Hoffnung, damit neue Abonnenten zu gewinnen, zeugt nur noch mehr davon, für wie blöd man die Leser hält. Es ist daher nicht mehr als recht, dass dieser marktstrategische Taschenspielertrick aufgeflogen und der Schuss gleichsam nach hinten los gegangen ist!
    2. Leute… mal ganz ehrlich: Wo wollt ihr denn die ganzen Idioten her nehmen, die euch immer noch glauben sollen, dass es sich bei diesen Polit-Boulevard-Blättern nicht um reine Propaganda handelt? Bei Schlagzeilen wie „Stoppt Putin jetzt!“, da braucht man nun wirklich kein Genie zu sein, um kritisch zu werden. Das ist ja frecherweise sogar im Imperativ – also Befehlston! – formuliert. Erinnert irgendwie an „Kaufen! Marsch, Marsch!“ – und das war wohl auch die Hoffnung der Herausgeber. Hoffentlich ist der Spiegel bald Geschichte – und hoffentlich nicht nur er! Vielleicht wachen dann mal noch ein paar mehr Menschen auf…

  8. Es brodelt im volke. Geilomat. Ich würde so gerne zu meinen lebzeiten eine revolution erleben. Mit soner richtig schönen bonzenhatz durch die cityn. Und an der spitze das spiegelhetzkommando. Alle wie sie da sitzen.wiederliches pack!

1 Trackback / Pingback

  1. 24,3% bereit für aufbereitete NATO Meldungen zu zahlen

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