Poroschenko: Keinerlei Interesse am Fortbestand dieser Großsiedlungen

Petro Poroschenko

Die AMR konnte am Rande des Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Minsk ein Interview mit dem neuen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko ergattern.  Ein freundlicher Mitarbeiter der ARD zensierte für uns die wichtigsten Ausschnitte und half uns so Poroschenko im rechten Licht dastehen zu lassen.

AMR: Herr Poroschenko, Kremlherrscher Wladimir Putin hat letzte Woche einen Hilfskonvoi losgeschickt, angeblich um Hilfsgüter in die belagerten Städte zu liefern. Sie haben das stark kritisiert. Wie schätzen Sie diese Invasion ein.

PP: Zunächst einmal ist es wichtig zu sagen, dass wir eine komplette Erneuerung der Ukraine anstreben. Putin ist ein Mann, der in der Vergangenheit lebt, wir wollen unser Land auf die Zukunft vorbereiten und dafür haben wir konkrete Ziele. Dazu zählt eine Neuordnung des Ostraums der Ukraine, die im bereits von unseren westlichen Partnern ausgearbeiteten Generalplan Ost exakt formuliert sind.

AMR: Wir haben bereits davon gehört. Was genau beinhaltet dieser Generalplan Ost?

PP: Wie sie sicher wissen, befindet sich im Osten der Ukraine ein großes Industriegebiet, mit vielen veralteten Maschinen und dreckigen Tagebauen. Es liegt in unserem Interesse und im Interesse des Umweltschutzes, der uns sehr am Herzen liegt, dass diese Zentren der Umweltverschmutzung vom Antlitz der modernen Ukraine verschwindet und in blühende Landschaften umgewandelt werden.

AMR: Wie ist dabei die Vorgehensweise?

PP: Wie sie leicht erkennen können, kann analog zum Generalplan Ost aus offensichtlichen Gründen nach der Niederwerfung des Donbass keinerlei Interesse mehr am Fortbestand der Großsiedlungen Donezk und Lugansk bestehen. Zumal dort auch Fracking Firmen angesiedelt werden sollen. Sie wissen ja, dass beim Fracking Chemikalien in die Erde gepumpt werden. DIese können ins Grundwasser gelangen und Menschen töten. Der Erhalt der Siedlungen wäre also ein Genozid an der russischen Bevölkerung der Ostukraine und wie Sie wissen wollen wir eine friedliche Ukraine, wo Menschen in Frieden ruhen können, nur die Russen wollen Krieg.

AMR: Die Russen behaupten das Gegenteil. Wie treten Sie dem entgegen.

PP: Die Russen sind sehr verschlagen, aber ihr Plan ist offensichtlich. Putin will in Novorossija, wie es seine Handlanger nennen, ein Fracking Massaker anrichten. Er will die Städte gegen jeden gesunden Menschenverstand bewohnt halten, indem er sie gegen die ukrainische Befreiungsarmee verteidigt, sie mit Hilfskonvois versorgt und somit den Eindruck erweckt, die Siedlungen bleiben erhalten und es wäre für die Menschen dort sicher. Wenn aber dann die Fracking Firmen anrücken und den Boden mit Chemikalien vollpumpen, werden viele Menschen sterben.

AMR: Das klingt schrecklich! Wie kann sich nur ein einzelner Mensch einen solch perfiden Plan ausdenken?

PP: Der Plan ist nicht auf Putins Mist gewachsen. Dahinter steckt eine gezielte Greenpeace Campagne gegen Fracking, die zusammen mit den Massenmördern aus dem Kreml durchgeführt wird. Der Tod an den Menschen im Donbass ist eine False-Flag Aktion der Frackinggegner und soll der ukrainischen Regierung und unseren verbündeten amerikanischen Geldgebern in die Schuhe geschoben werden um Fracking zu denunzieren. Aber wir wissen bescheid und werden Gegenmaßnahmen treffen. Einen zweiten Konvoi werden wir nicht durchlassen. Es steht in unserem ureigensten Interesse das Volk der Ukraine vor diesem Genozid zu schützen.

AMR: Das stimmt mit Aussagen des NATO-Generalsekretärs überein.

PP: Richtig und das beweist auch, dass ich die Wahrheit sage, wenn es von mehreren unabhängigen Quellen bestätigt ist.

AMR: Herr Präsident, wir danken Ihnen für dieses Gespräch

 

2 Kommentare

  1. Ihr seit einfach spitze. Um Euch zu verstehe, muss man aber die verlogene politische Führung und ihrer Leitmedien in unserem Land kennen. Macht weiter so. Ich komm ansonsten aus dem Schmunzeln beim lese Eurer Inhalte raus.

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