Autobahnfahren wird teurer.

Dobrindt: Autobahnmaut soll sich am GEZ Modell orientieren

Unter dem Namen „Reichsautobahngebühr“ soll die Autobahnmaut vom „A1 bis A995 Beitragsservice“ der öffentlich-rechtlichen Reichsautobahngesellschaft eingezogen werden. Dies soll ähnlich funktionieren wie die ehemalige Gebühreneinzugszentrale für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

„Der Beitragsservice ist eine nichtstaatliche unabhängige Behörde“, so Dobrintdt „Die unabhängig von staatlicher Lenkung die Gebühren einsammelt.“

Bezahlen müssen die Gebühr zunächst alle Leute, die ein motorisiertes Kraftfahrzeug zur Nutzung vorhalten. Ob das Fahrzeug tatsächlich genutzt wird, ist irrelevant. Dies kann ein PKW, LKW oder auch ein Motorrad sein. Dazu zählen aber auch Rasentraktoren, E-Bikes und batteriebetriebene Bobby-Cars.

„Die Gebühr soll in mehreren Schritten gesteigert werden, sowohl im Bezug auf die Höhe des Beitrags als auch bezogen auf die Anzahl der vorgehaltenen Fahrzeuge, für die gezahlt werden muss.“ führte Dobrindt weiter aus. Im Jahr 2016 sollen dann auch nichtmotorisierte Fahrzeuge gebührenpflichtig sein. Dazu zählen dann auch Handwagen, Rollatoren und Matchbox. Auch hier spielt die tatsächliche Nutzungsintensität keine Rolle.

Im Jahr 2017 schließlich soll dann auf das derzeitige Rundfunkgebührenmodell umgestellt werden. Die Bezahlung erfolgt dann pro Haushalt, unabhängig von den tatsächlich vorhandenen Fahrzeugen und unabhängig davon, wie viele Personen in einer Wohnung leben.

Militärische Fahrzeuge sind von dem Beitrag nicht betroffen. Da wir ohne die millitärische Inspiration die Autobahnen gar nicht hätten, sind diese Einrichtungen auf Lebenszeit von der Gebühr befreit.

Eine Antwort zu “Dobrindt: Autobahnmaut soll sich am GEZ Modell orientieren”

  1. litaipe sagt:

    schwer verständlich, dass Bügeleisen von dieser Regelung ausgenommen sind.

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