Gauck bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Trommeln für den Blitzkrieg Sicherheitskonferenz am 31.01.2014 in München. Foto: Tobias Kleinschmidt CC BY 3.0 DE

Gaucks Beitrittsgesuch von der NPD abgelehnt

Wie jetzt bekannt wurde, hat Bundespräsident Joachim Gauck vor einer Woche einen Antrag gestellt, Mitglied der Rechtsnationalen NPD zu werden. Dieses Ersuchen sei nun vom Parteivorstand der NPD abgelehnt worden. „Der ist uns zu rechts, das können wir mit unseren ethischen Prinzipien nicht vereinbaren.“ so der Parteivorsitzende Udo Pastörs. Ein Bundespräsident in der Partei wäre zwar gut gewesen, aber an Gauck sollen sich lieber die anderen die Finger verbrennen.

Experten melden Unverständnis für diese Entscheidung. Gauck wäre der „Topf auf dem Deckel“ der NPD gewesen. Einer der der Partei die Glaubwürdigkeit geben könnte die bisher fehlte. Während die meisten für die rassistischen Ausfälle der NPD bisher nur ein müdes Lächeln übrig hatten, hätte sich das mit Gauck deutlich geändert. Den deutschen Konsumenten ist bewusst, dass Gauck jedes seiner Worte ernst meint, seien es rassistische Ausfälle, Forderungen nach Krieg oder der Abbau von Demokratie, damit das dumme Stimmvieh nicht das falsche wählt. Großes Problem für die Ablehnung der Mitgliedschaft war Gaucks unkontrollierte Kriegshetze. „Mit Russland hat sich Gauck einen sehr ungünstigen Kriegsgegner ausgesucht. Wir haben aber aus den Fehlern unseres großen Vorbilds Adolf Hitler gelernt, dass es besser ist erstmal die kleinen zu schikanieren und zu erpressen, dann ein paar Radikale in die zu erobernden Länder einzuschleusen um die Staatsmacht zu schwächen, während man artig beide Seiten mit Waffen beliefert. Das haben wir von CDU, SPD und Grünen gelernt. Erst dann kommt die Okkupation. Sich mit einem Gegner wie Russland anzulegen ist in der gegenwärtigen Situation Selbstmord. Wenn Gauck daran gelegen ist, soll er das tun, aber er soll sich ein paar andere Idioten dafür suchen. Es laufen ja genug rum.“

Gauck entgegnete, dass er kein Verständnis für die Ablehnung habe. Er habe bereits intensiv in „Mein Kampf“ geschmökert und festgestellt, dass Hitler dort 171 Mal sein Lieblingswort“Freiheit“ verwendet habe. Das habe ihm die Österreicher, die ja auch irgendwie Deutsche seien, viel sympathischer gemacht. Auch habe Hitler von der Verantwortung der Deutschen gesprochen, das Böse aus der Welt zu verbannen. Gut er habe die Juden als das Böse angesehen, es sind natürlich in Wahrheit die Russen – aber jeder könne sich ja mal Irren.

Ein WDR Sprecher bekräftigte in in einem Beitrag zur Gauck Rede am 1. September in Danzig noch einmal indirekt die Behauptung dass Russen keine Menschen seien. Er bezeichnete Polen als den Staat mit dem größten Verlust an Menschenleben im zweiten Weltkrieg, obwohl die Sowjetunion und China deutlich mehr Verluste hatte als die Polen. Daraus kann nur der Schluss folgen, dass diese keine Menschen sind.

3 Antworten zu “Gaucks Beitrittsgesuch von der NPD abgelehnt”

  1. […] Wort bei ihren deutschen Freunden von der NPD einlegen. Diese hatten nämlich aus heiterem Himmel seinen Beitrittsantrag abgelehnt. Angeblich habe Gauck bei Erhalt des Ablehnungsbescheides ein klein wenig geheult. Ein Beitritt zu […]

  2. […] es zu einer Unabhängigkeit kommen sollte, wollte man schnell die Schotten dicht machen. Auch mit Joachim Gauck habe man Kontakt aufgenommen. Der Hadrianswall sollte einst das zum Römischen Reich gehörende […]

  3. […] und der Gauck wäre ausgeknipst worden, der steht doch unter Beobachtung vom Verfassungsschutz. Den will nicht mal die NPD. Oder Kissinger: Ich glaub, der war sowieso auf der Abschussliste für Vietnam und seine anderen […]

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