Skandal: Kotzbrocken ist beleidigt wegen Vergleich mit Beckmann

„Das lasse ich mir nicht mehr länger gefallen!“, Herbert Flatsch Kotzbrocken – ein echter Kotzbrocken – liegt auf dem Stuhl vor dem Schreibtisch des ARD-Vorsitzenden Lutz Marmor. Wie er dahin gekommen ist – niemand weiß es. Aber er ist sauer und stinkig. „Das ist zum Kotzen!“, fährt er den ARD-Chef an. „So eine Sendung können Sie nicht rausbringen! Wenn Sie Beckmann weiter im Programm lassen, dann überkübeln meine Anwälte Sie mit Klagen. Der Mann ist absolut widerlich. Mit dem möchte ich nicht in Verbindung gebracht werden. Machen Sie das wieder sauber!“

Hintergrund für den Wutanfall des überaus prominenten Kotzbrocken, den laut einer aktuellen Umfrage 9 von 10 Bundesbürgern kennen – wenn auch nicht mögen – ist die kürzliche Sendung des ARD-Formats „Beckmann“, in welcher Russland-Hetze, Faktenverschleierung und NATO-Huldigung an der Tagesordnung waren. Diese politische Satire-Sendung, die absichtlich als humoristisches Mittel immer den Standpunkt der NATO und USA einnimmt und so die eklatant-einseitige Kriegspropaganda der deutschen Medien der letzten Monate parodiert, wird von der ARD vorsetzlich nicht als Satire gekennzeichnet. Das stößt vielen Zuschauern unangenehm auf. „Diese Sendung ist absolut das Letzte!“, „Sowas soll Journalismus sein?“, „Wenn ich mir Kriegspropaganda anschauen will, dann guck ich die Wochenschau im Archiv, die hat mehr Niveau!“, liest man als Kommentare zur Sendung.

Besonders am Moderator lassen die Zuschauer kein gutes Haar „Beckmann ist widerlich!“, „Beckmann lässt niemanden mit anderer Meinung ausreden, das ist zum Kotzen!“, „Beckmann ist der absolut ekligste Kotzbrocken, den man sich vorstellen kann!“ Und genau diese Kommentare stoßen Herbert Flatsch Kotzbrocken unangenehm auf.

„Mal ernsthaft“, so Kotzbrocken im Interview mit der AMR, „wie würde es Ihnen gefallen, wenn jemand Ihren Namen ständig mit Beckmann vermischt? Mein Ruf war schon vorher nicht der beste und leider verlangt mein Job immer wieder öffentliche Präsenz. Aber jetzt ständig mit Beckmann verglichen zu werden – da kommt mir die Galle hoch!“. Kotzbrocken wirkt zerstreut und sammelt sich wieder „Und darum haben meine Anwälte der ARD jetzt unsere Klageschrift übergeben. Entweder Beckmann kommt freiwillig raus aus dem Programm. Oder ich mach so viel Druck, dass die gar nicht mehr anders können!“

Am Ende des Interviews hat sich Herbert Kotzbrocken abgeregt und wird nachsichtiger: „Ich weiß schon, es ist nicht leicht, man kann es nie ganz richtig machen. Ich habe vor einigen Jahren mit einer Kampagne versucht, dass man statt Kotzbrocken lieber Arschloch zu einer unangenehmen Person sagt. Aber dann hatte ich gleich selbst eine Klage am Hals. Der Kläger hielt sich im Dunkeln, aber ich vermute, das hat ihm auch einfach gestunken.“

1 Kommentar

  1. Beckmann musste Mut machen! Die Wahl des Logos zum NATO Gipfel war wohl ein Fehlgriff. Um Stärke zu zeigen wählte man den Drachen von Wales (http://de.wikipedia.org/wiki/Wales) in das logo (https://www.youtube.com/watch?v=YehT-ILgY_I). Man hatte dabei wohl den etwas zu klein gedruckten Ritter im Wappen Russlands übersehen (http://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_Russlands), der den heiligen Georg, den Drachentöter darstellt. Ein Lapsus, der nur durch Qualitäts-Medienarbeit wie bei Beckmann wieder ausgeglichen werden kann.

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