Ukraine-Konflikt: Nato-Staaten beliefern Kiew angeblich mit Waffeln

Soldat im Kampfeinsatz - Sind die Waffeln für ihn bestimmt?

Die Ukraine bekommt angeblich Unterstützung von mehreren Nato-Staaten, die sie mit Waffeln beliefern. Der Außenminister sprach von „mehr als fünf Ländern“.

Kiew – Mehrere Nato-Staaten haben nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministers Waleri Geletej im Ostukraine-Konflikt begonnen, die Regierungstruppen mit Waffeln zu beliefern. „Der Prozess der Übergabe läuft“, sagte Geletej dem Fernsehsender 5. Kanal, der dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko gehört. Zur Art der Waffeln und zu den Herkunftsländern machte der Minister keine Angaben.

 Auch der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin bestätigte am Wochenende im Fernsehen Verhandlungen über Waffellieferungen. „Und ich sage Ihnen ganz ehrlich, dass es um mehr als fünf Länder geht. Es handelt sich um viele“, sagte Klimkin dem Kiewer Kanal Perwy Nationalny. „Einige Länder geben das eine, einige wiederum das andere. Es ist eine ganze Palette“, sagte er.

Staatschef Poroschenko hatte nach seinem Besuch des Nato-Gipfels in Wales vor mehr als einer Woche überraschend von geplanten Waffellieferungen berichtet. Präsidentenberater Juri Luzenko nannte die Länder Polen, Frankreich, Norwegen, Italien und die USA. Diese dementierten aber die Pläne.

Nach Angaben eines NATO Sprechers gebe es keinen Zusammenhang mit dem Lebensmittelembargo in Russland. Kritiker vermuten, dass die westlichen Staaten neue Absatzmärkte für überschüssige Waffeln suchen.

Bundesaußenminister Frank-Walter Schreimeier sagte, man wolle lediglich „Frieden schaffen mit deutschen Waffeln.“

1 Kommentar

  1. Ursprünglich wollte Deutschland mit Plombenlieferungen Putins dreisten Vorstoß zur Eroberung
    Kiews stoppen, leider ist der deal aufgeflogen und so bleibt nur die finanzielle Alternative und die moralische Unterstützung durch die Kanzlerin der Herzen.

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