Spiegel Russlandkorrespondent mit Glaskugel auf Jahrmarkt tot aufgefunden

Benjamin Bidder war Russland Korrespondent des Wochenmagazins „Der Spiegel“. Jetzt wurde er auf einem Jahrmarkt in Hamburg tot aufgefunden. Er lag tot auf dem Boden eines Zeltes, gekleidet in seltsame Gewänder und hatte eine Glaskugel fest an sich gepresst. Die Polizei tappt im Dunkeln.

Benjamin Bidder war oft durch obskure Ansichten im Spiegel aufgefallen, wo er wahnwitzige Artikel veröffentlichte. In diesen Artikeln wollte Bidder Russland die Zukunft weissagen und erdachte sich immer ausgefallenere Zukunftsideen. Prominentestes Opfer seiner Weissagungen war der russische Präsident Wladimir Putin. Bidder erlag der Annahme, er könne genau voraussehen, woran selbst die klügsten Köpfe in den Geheimdienstzentren der westlichen Welt angeblich scheiterten.

Zuletzt erschien von ihm ein Artikel, in welchem er davon schwadronierte, dass Putin angeblich in der Ukraine ein obskures „Neurussland“ erobern wolle. Obwohl es dafür bisher öffentlich keinerlei Informationen gibt, wiederholte Bidder diese These in immer wieder neuen Artikeln.

Der Spiegel kam unlängst in finanzielle Schwierigkeiten, weil er vermehrt Kaffesatzlesern wie Bidder unkontrolliert Nonsense-Artikel veröffentlichen lies. Aus sozialer Sicht ist es dem Spiegel zwar hoch anzurechnen, dass psychisch angeschlagene Personen dort arbeiten dürfen, dennoch scheint es bei den Lesern des größten deutschen Satieremagazins nicht besonders gut anzukommen.

Bei Bidder traten vermehrt ähnliche Symptome auf, wie sie auch schon bei NATO Generalsekretär Rassmussen zu beobachten waren. Angeblich wollte Bidder aufgrund seiner Fähigkeiten zur Bildzeitung wechseln, da das Umfeld dort ihm mehr entgegenkam. Er habe darüber auch mit Nikolaus Blome gesprochen, ob dieser nicht seine Kontakte zu seinem alten Arbeitgeber spielen lassen könne. Blome erklärte ihm jedoch, dass er unverzichtbarer Mitarbeiter bei der Neuausrichtung des Spiegels sei. So habe sich Bidder vom Spiegel abgewendet und eine neue Existenz auf dem Hamburger Jahrmarkt aufgebaut. Dort würden Leute zu ihm kommen, die ihn verstehen.

 

6 Kommentare

  1. So hab ich es noch nie gesehen – der Spiegel als ABM fuer psychisch Kranke. Das soziale Engagement des Spiegel verdient Anerkennung, nur sollte der Leser auch darauf hingewiesen werden.

  2. Bidder, die biddere Pille in Bidderfeld. Nun, der Bidder hat’n Thema mit Putin. Der König muss weg, ist er weg, muss er wieder her. Bidder hat gar nicht den Anspruch, ausgewogen zu berichten, obwohl er es kann. Er ist dafür da, weinerlich daherzukommen, ein Junge eben, ein kleiner dazu. Einfach kein Kerl, kein Mann. Die Welt möge nett sein und sich in Wohlgefallen auflösen wie eine Vitamin-Pille im Wasserglas. Apollon ist der strenge Regent der Musik, der Musen. Bidder sucht in Putin den Dionysos – und den sucht er vergeblich. Der Kreml-Mann möge ihm doch gefallen, er möge easy sein, ein Kumpel von nebenan, der mehr redet, als dass er tut und täte. Er möge Everybody’s Darling sein – ist er aber nicht. Die Strenge Putins verwechselt das verhätschelte Muttersöhnchen Bidder mit Diktatur. Wenn Bidder Verkehrspolizist, wäre seine Kreuzung das reinste Schlachtfeld – und Schlachtfest für Autoschrauber, die Apokalpyse für die Autoversicherungen. Wenn er denn mal Verkehrspolizist wäre, würde er auch seinen Pussybären Putin besser verstehen und nicht so verbiddert und enttäuscht über die unerwiderte Liebe kritzeln.

  3. Wenn das wahr wäre, dann würde ich ein Fass aufmachen.
    Aber ich befürchte, daß dieser dreckige Schmierfink, weil er dem Satan noch zu schlecht ist, auch noch uralt werden muss !!

  4. Vor drei Tagen habe ich in meiner Buchhandlung zufällig das Buch „Generation Putin“ entdeckt und es für meine umfangrei-che Russland-Bibliothek erworben. Das Buch ist in 1.Auflage 2016, also dieses Jahr, erschienen. Dort ist auch die Rede davon, Bidder sei im September 2016, also brandneu, in die Wirtschaftsredaktion des SPIEGEL (wieder) eingetreten. Also LEBT ER DOCH NOCH, und ist nicht, wie unter dem 14.Sept.2014 von Florian Schaar gemeldet,TOT aufgefunden worden. Oder ist das ein Druckfehler und sollte „2016“ heißen? Danke für Ihre Antwort. Dass Bidder miserabel schreibt, merkt man sofort.

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