Schottisches „Nein“ wegen Angst vor Putin

Die Schotten bleiben dicht!

Das war nochmal knapp. Bei dem Referendum zur schottischen Unabhängigkeit haben die Schotten mehrheitlich mit „Nein“ gestimmt. Die Queen und Downing Street atmen erleichtert auf. Analysten gehen davon aus, dass den Schotten im letzten Moment doch die Angst vor dem Alleinsein in einer gefährlichen Welt bewusst wurde. „Wir wollten uns nicht international isolieren und so in die Hände von Rattenfängern wie Putin geraten.“ wird ein Teilnehmer der Abstimmung zitiert. Tatsächlich dürfte wohl die Angst, dass Wladimir Putin ihnen permanent am Rockzipfel hängt oder in den Dudelsack steckt, einen wichtigen Ausschlag für die Entscheidung der Schotten im sicheren britischen Hafen zu bleiben, gegeben haben.

Aber nicht nur die Angst vor Putins Aggressions- und Annexionspolitik dürfte die Schotten von einem „Yes“ abgeschreckt haben. Auch sonst hätten sie vor einem großen Berg Problemen gestanden. „Es war wie bei der German Angst – aber nicht der Angst der Deutschen, sondern die Angst vor den Deutschen“ Sagt der schottische Wirtschaftsexperte Hagrid Rugnbaur. „Nach einer Unabhängigkeit hätten wir entweder eigenes Fiat-Money anlegen müssen, dass der Rest der Welt zum Arsch-abwischen genommen hätte oder den Euro als Währung nehmen müssen. Da die Eurobanknoten zu 100% aus Baumwolle bestehen, wären die viel sanfter zum Po und deshalb zu bevorzugen. Allerdings handelt es sich um genetisch veränderte Baumwolle und das ist bei den Schotten eher verpönt.“

Viel interessanter sei jedoch, dass die Deutschen in jedem Fall die schottische Wirtschaft überrennen könnten. Davor könnte sie London mit einem starken Pfund schützen. Weiterhin hat Schottland einen sehr starken IT Sektor. Beinahe jeder dritte Computer in Europa wird in Schottland produziert. Dass könnte sich schnell ändern, wenn die Grenzen nicht mehr von der Royal Navy geschützt werden und Horden von Indern und Chinesen einfallen, um den Schotten ihre Arbeitsplätze wegzunehmen. Investigative Journalisten haben kürzlich herausgefunden, dass die als „Restaurants mit Flair“ getarnten chinesischen Dschunken in den schottischen Häfen in Wahrheit Fischerboote seien, mit denen die Chinesen gleich nach dem Unabhängigkeitsreferendum die schottische Küste leerfischen wollen. „Schottland könnte so ein zweites Simbabwe werden, mit verhungerten, aufgedunsenen Kindern auf den Straßen.“ erläutert Rugnbaur.

Zu guter letzt war auch durchgesickert, dass bereits ukrainische Experten angeheuert wurden, die den Hadrianswall erneuern sollten. Falls es zu einer Unabhängigkeit kommen sollte, wollte man schnell die Schotten dicht machen. Auch mit Joachim Gauck habe man Kontakt aufgenommen. Der Hadrianswall sollte einst das zum Römischen Reich gehörende Britannien vor den einfallenden keltischen Horden schützen. Kann er jetzt vor Putin schützen?

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