Barack Obama
Barack Obama nach seinem Heulkrampf

Zu wenig Tote: Obama fürchtet um seinen Ruf

Barack Obama fürchtet um seinen Ruf und um sein historisches Erbe. Ursache sind die in den Medien immer lauter werdenden Stimmen, die ihm eine katastrophale Präsidentschaft unterstellen. „Obama hat in seiner Amtszeit bisher nur einen richtigen Krieg, nämlich in Libyen geführt. Dabei sind bisher nach unterschiedlichen Schätzungen nur 30 000 bis 50 000 Menschen umgekommen.“ so ein Kommentator der Washington Post. „Das ist für die erste Amtszeit natürlich ausreichend – es hat ja auch zu seiner Wiederwahl geführt. Aber in der zweiten Amtszeit fehlt noch ein angemessener Konflikt.“

Zwar honorieren die Kritiker Obamas bemühen die Konflikte in Syrien und der Ukraine anzuheizen, jedoch gibt es starke Zweifel daran, ob die dort produzierten Toten wirklich auf sein Konto gehen. „Obama investiert zwar in die Kampfhandlungen, bombardiert aber nicht selbst. Daher ist es schwer die Toten eindeutig zuzuordnen.“ Das Obama mit viel Geld und religiösen und faschistischen Extremisten zahlreiche Konflikte am köcheln halte, sei zwar löblich, was nütze das aber, wenn man nicht selbst aktiv mitmische. Das sei wichtig für das Schießtraining der Armeeangehörigen beim Niedermetzeln von Untermenschen in den angegriffenen Ländern, für die Arbeitsplätze der Embedded Journalists und für die blutverwöhnte, kriegshungrige Meute vor den heimischen Fernsehschirmen. „Jedes mittelmäßige Computerspiel ist heute spannender als ein live übertragener Feldzug der US-Armee gegen hilflose Drittweltstaaten, die es nicht mal mehr schaffen auch nur einen US Soldaten niederzumetzeln. Wo bleibt da die Spannung?“ lassen sich Medienwissenschaftler zitieren. Mittlerweile häufen sich auch alte Raketen in den Arsenalen der US-Armee. „Marschflugkörper sind in der Regel nach 5-10 Jahren zu verbrauchen, da die für den Treibstoff und die Sprengkraft verwendeten Chemikalien sonst ihre Struktur verändern und die Waffen dann Fehlfunktionen aufweisen könnten.“ schreibt ein Experte in der New York Times. „Normalerweise werden diese dann in regelmäßigen Konflikten entsorgt.“ Jetzt müsse eventuell über einen Rückbau auf amerikanischem Boden nachgedacht werden. Dafür existieren aber überhaupt keine Kapazitäten, da diese ja auch bisher nicht gebraucht wurden. „Obama bringt das ganze militärische Ökosystem der USA durcheinander.“ James Carter zum Beispiel führte überhaupt keinen direkten Krieg und wurde deshalb auch nicht wiedergewählt. Er legte aber in Afghanistan den Grundstein für das „Failed State Building“ Programm, was Obama und insbesondere George Bush sehr erfolgreich fortsetzten. Bei diesem Programm geht es darum säkulare, fortschrittliche arabische Staaten in islamistische Feudalstaaten mit permanentem Bürgerkrieg umzuwandeln.

George Bush machte den Fehler beide Kriege bereits in der ersten Amtszeit durchzuführen, anstatt sie wie üblich auf beide Amtszeiten aufzuteilen. Obwohl sein Body Count vorbildlich war, musste er doch ein bisschen die Wahl fälschen, um die ihm zustehende zweite Amtszeit zu sichern. Vielleicht hat es aber auch was mit der Inflationsrate zu tun. Während der Zeit des Vietnamkrieges, war der Wechselkurs Amerikaner zu Untermensch 1:35, das heißt, für jeden toten Amerikaner mussten 35 Vietnamesen abgeschlachtet werden. Heute ist der Kurs 1:700, wenn man Bushs Bodycount im Irak und Afghanistan zugrunde legt.

Obamas Verteidiger argumentieren, dass Obama in Libyen bereits vorbildlich gearbeitet habe. Auch in Syrien dürften durch die Finanzierung religiöser Islamisten bereits etwa 200 000 Menschen umgekommen sein. Allerdings wurde überhaupt kein Amerikaner getötet. Mathematiker haben jetzt Schwierigkeiten den Wechselkurs auszurechnen.

Es handelt sich in Libyen um einen Bürgerkrieg nach dem üblichen Schema, dass hier noch reibungslos klappte: Opposition aufrüsten, Bürgerkrieg anzetteln – wenn sein muss mit unerkannten Snipern ein paar Demonstranten abballern, dann einseitig auf der Seite der Aufständischen intervenieren, Land in die Steinzeit zurückbomben, wichtige Industrien an die Söhne des Vizepräsidenten verteilen und dann das Land im Bürgerkriegszustand sich selbst überlassen. In Syrien pfuschte allerdings der blöde Putin dazwischen und versuchte ernsthaft eine friedliche Lösung des Konflikts herbeizuführen, indem er Assad überredete seine Chemiewaffen abzugeben. So ist der Konflikt jetzt in einem Präbombardierungsbürgerkrieg eingefangen und die Toten, die eigentlich auf Obamas Konto gehen sollten, gehen jetzt scharenweise auf das Konto der von ihm bezahlten Islamisten. Da Obama generell schnell beleidigt und unüberlegt reagiert, vermuten Insider, dass Neid die Hauptursache für die Bombardierung der ISIS ist. Die nehmen ihm einfach seine Toten weg. Offensichtlich ist Obama verzweifelt, denn genauso wirkt seine Strategie.

Wie auf der UN Vollversammlung zu hören war, macht Obama für sein Versagen hauptsächlich Wladimir Putin verantwortlich. Mitarbeiter des weißen Hauses hätten Zeitungen anonym mitgeteilt, dass Obama vor der Vollversammlung tagelang mit Heulkrämpfen im Bett gelegen hätten und immer wieder „Putin du dummes Arschloch“ geschrieen hätte.

Hintergrund: Langjährige Beobachter der US-Politik gehen davon aus, dass ein US Präsident nach einer 8 jährigen Regierungszeit wenigstens 2 Länder überfallen, einen ordentlichen Genozid durchgeführt und wenigstens 100 000 Menschen getötet haben sollte, um von Historikern und seinem Volk ernst genommen zu werden.

 

2 Antworten zu “Zu wenig Tote: Obama fürchtet um seinen Ruf”

  1. […] Afghanistan, Irak, Ukraine) nur einen echten Krieg (Libyen) tatsächlich selbst geführt hat (AMR berichtete). Zu befürchten ist daher, dass eine entsprechende historische Honorierung seiner Regierungszeit […]

  2. […] Auch wenn dieses Ereignis schrecklich ist, so kommt es für uns doch nicht überraschend und wir sind seit langem darauf vorbereitet. Wir haben bereist vorausschauend 4000 Zivilsten im Donbass umgebracht – als Vergeltung. Diese schreckliche Tat vom Freitag unterstreicht, dass unser Handeln richtig und gerechtfertigt war. Jeder ehrliche Demokrat wird das sofort einsehen! Man sollte auch nicht vergessen, dass die Ukraine nun zur westlichen Wertegemeinschaft gehört und damit genau wie andere berechtigt sein Umtauschkurs Ukrainer zu Untermensch entsprechend anzupassen. […]

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