WIR STREIKEN! Satiriker legen die Arbeit nieder

Satiregewerkschaft ruft zum Streik auf

Heute, den 03. Oktober 2014, am Tag der Deutschen Einheit, haben wir, die Satiriker, organisiert in der Satirischen Einheitsgewerkschaft Deutschlands (SED), vertreten namentlich durch das Deutsche-Einheits-Presse-Portal und die Allgemeine Morgenpost Rundschau, die Arbeit niedergelegt. Wir protestieren damit gegen die Mainstream-Medien, die uns Satirikern die Arbeit streitig machen und dabei auch noch Lohndumping betreiben.

Es ist aus unserer Sicht in einem westlichen Staat nicht üblich, dass Journalisten die Wahrheit sagen und damit Ihre Ideale verraten und im puren Antiamerikanismus versinken. Deshalb müssen wir uns gegen die Einmischung in unsere Art der Darstellung der Welt eindeutig verwahren, wie das Aussprechen von Wahrheit ausschließlich satirischer Darbietung obliegt.
Wir wehren uns auch dagegen, dass wir neben unseren hergebrachten Tätigkeiten, auch noch die Informationsarbeit der klassischen Berichterstattung mit übernehmen müssen, da unsere Konkurrenten mit ihren unlauteren Methoden Satire im Kleid des Journalismus zu Markte tragen, die tatsächliche Satire dabei aber weit weniger absurd erscheint als die Berichte der sogenannten Qualitätsmedien.

Damit warnen wir auch vor der augenfällig erschreckend hohen Glaubwürdigkeit, welche den satirischen Beiträgen durch die journalistische Verwässerung beigefügt wird. Diese hindert die Leser daran über satirische Beiträge einfach gesund lachen zu können. Stattdessen verfallen die Leser in Apathie und Hilflosigkeit angesichts der Schrecken, welche – wegen fehlender Vergleichsmöglichkeiten – ihnen für bare Münze genommene Satirebeiträge einjagen.

Der Vollständigkeit halber weisen wir darauf hin, dass wir die zeitgleich stattfindende Aktion „TAG DER WAHRHEIT – Ehrliche Journalisten verweigern Kriegstreiberdienst“ sinngemäß unterstützen. Freie Presse darf nicht länger bedeuten, dass Verleger die Freiheit besitzen jeden Unsinn zu verbreiten um die öffentliche der veröffentlichten Meinung gemäß anzupassen.

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