MH17 Sensation: BND nur 3 Monate langsamer als das Internet

Als deutscher Geheimdienstler hatte man es schon vor dem Absturz von MH17 in den letzten Jahren nicht einfach. Erst schlachten bekiffte Journalisten kleine Pannen bei der NSU Aufklärung aus und konstruieren haltlose Anschuldigungen gegen einen ehrenwerten Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, der rein zufällig bei den meisten Morden quasi danebenstand. Dann missinterpretieren die gleichen Tastatur-Bolschewiken das von der freundlichen US Regierung kostenlos bereitgestellte Volks-Backup als NSA Spitzelei. Doch jetzt scheint sich der Wind zu drehen. Die deutschen Geheimdienste sind besser geworden. Pünktlich 3 Monate nach dem Absturz konnte der BND wesentliche Erkenntnisse der MH17 Katastrophe bestätigen. Die Aufnahmen aus Kiew sind gefälscht, die Russen sind schuld.

„Natürlich waren wir nicht die ersten mit dieser Erkenntnis. Im Internet kursierten bereits wenige Stunden nach der Veröffentlichung der angeblichen Bekenntnisse der pro-russischen Separatisten die ersten Fälschungsnachweise. Wirklich professionelle Arbeit dauert eben etwas länger. Außerdem: Beweise Suchen ist anstrengend, aber die Tatsache, dass die Russen Schuld sind, stand für viele westliche Geheimdienste schon lange fest. Für die besten unter ihnen bereits vor dem Abschuss des Flugzeugs.“

Leider, so BND-Offizielle, habe man allerdings immernoch nicht genügend Belege, um die Richtigkeit der offensichtlichen russischen Schuld eindeutig nachzuweisen. Aber auch das sei nur eine Frage der Zeit. „Tatsächlich gibt noch viele Optimierungsmöglichkeiten, aber wir sind besser geworden. Zum Beispiel wird die Aufzeichnung des Gesprächs mit den MH17 Piloten als geheim eingestuft und unter Verschluss gehalten, weil es absolut keine, nicht die geringsten, null relevante Informationen enthält.“

„Ebenso werden wir auch keine Beweise für irgendeine unserer Behauptungen vorlegen“. Damit befinde man sich ohne Zweifel auf Augenhöhe mit anderen westlichen Geheimdiensten. Ganz im Gegensatz zum ukrainischen Geheimdienst. „Das war unprofessionell. Veröffentlicht man – wie die Kollegen dort – Beweise, dann werden die heutzutage sofort als Fälschungen entlarvt. Und wir fangen wieder von vorn an, unsere richtige Version der Geschichte in die Köpfe der Menschen zu hämmern. Das ist nicht nur unnötig, das kostet außerdem Geld und Nerven.“

 

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