Ukraine-„Wahl“: Schwere Niederlage für Diktator Poroschenko

Petro Poroschenko

In einer an die „Demokratiespiele“ des syrischen Diktators Assad erinnernden Wahlfarce hat der ukrainische Machthaber Poroschenko eine schwere Niederlage erlitten. 9,2% der Wahlberechtigten stimmten für seinen schnell aus obskuren Figuren zusammengeschusterten Block Petro Poroschenko. Der Gewaltherrscher Poroschenko zeigte auch bei der „Abstimmung“ worauf seine Macht in dem osteuropäischen Land basiert: Wie jeder Despot, der etwas auf sich hält, erschien er in Militäruniform im Wahllokal. Auch sonst war das Ziel offensichtlich massive Einschüchterung: etwa 85 000 Soldaten und Polizisten „begleiteten“ die Abstimmung und sorgen für einen „reibungslosen“ Ablauf – ein Schelm, der böses dabei denkt. Dennoch verweigerten die Ukrainer dem Diktator ihre Zustimmung. Nicht nur, dass Poroschenko trotz massiver Einschüchterungen unerwartet schlecht abschnitt, auch war die Wahlbeteiligung trotz Tarnfleckanimationsprogramm erschreckend niedrig. In der Protesthochburg Mariupol ließ der Despot Panzer auffahren – wieder einmal: Im Mai hatten sich mutige Bewohner unbewaffnet den Schergen des Tyrannen entgegengestellt.

Doch Poroschenko bekommt Unterstützung, wie könnte es anders sein, von Rechts: Der bisherige und vermutlich auch zukünftige Premierminister Jazenjuk, der Russen immer wieder als Untermenschen bezeichnete, konnte zusammen mit dem nicht minder rechtsextremen Oleg Ljaschko und Tjagnibok, und der in der westukrainischen Nazi-Hochburg Lwow gegründeten Samopomitsch 48,1% der Stimmen ergattern. Auch die notorisch um Aufmerksamkeit heischende Julia Timoschenko, die ankündigte die verdammten russischen Hunde zu erschießen, erreichte weitere 5,6 Prozent. Poroschenkos nächstes Horrorkabinet dürfte damit stehen. Neben Schiebungsminister Jazenjuk (schieb die Schuld für selbst verursachte Probleme immer auf andere), Verteidigungsminister Oleg Ljaschko und Tjagnibo als Siamesische Zwillinge (Sieg Heil!), wird Mutti von der Vaterlandspartei Timoschenko wohl als Gesundheitsministerin enge Bande mit dem Berliner Charité knüpfen.

Poroschenko kündigte unterdessen die Aufrüstung der Armee an. Grund dürfte das schlechte Abschneiden seiner Streitkräfte bei den bisherigen Säuberungsoperationen gegen missliebige Bevölkerungsteile sein. Diese Worte können nur als neue Ankündigung für eine Fortsetzung des Vernichtungskriegs gegen das eigene Volk interpretiert werden.

Ein Insider des ukrainischen Thinktanks „Slava Ukraina“ erklärt die Ideologie des neuen ukrainischen Terrorkabinetts: „Die Ukrainer sehen Kiew als Wiege der Russischen Nation. Demzufolge ist es nicht die Frage, ob Moskau eventuell Kiew ins Reich heimführen will, sondern wann Kiew endlich über ganz Russland herrscht.“

Auch Deutschland, dass noch alte Rechnungen mit den Russen offen hat, will sich offenbar an dem Krieg gegen die Russen zunächst in der Ukraine beteiligen. Ob sich die Bundeswehr auch an dem vom ehemaligen ukrainischen Verteidigungsminister Geletej angekündigten Überfall auf Moskau mit Atomwaffen beteiligen will, war zunächst nicht klar. Offensichtlich gibt die Bundesregierung aber schon im zweiten Weltkrieg erworbenes Know How weiter. Die von ukrainischen Truppen umzingelten Städte Donetzk und Lugansk sollen nach dem Vorbild Leningrads ausgehungert werden. Die beiden Großstädte und die umliegenden Gemeinden, bekommen derzeit aber noch aus Russland humanitäre Unterstützung. Der Westen protestierte bereits scharf gegen den Boykott seiner Aushungerungspläne. Hilfslieferungen der Bundesrepublik sollen scheinbar ausschließlich an reinrassige Ukrainer gehen.

Die Ukraine ist das ärmste Land Europas. Poroschenkos Diktatur hat in wenigen Monaten diesen Status für die nächsten Jahre als unverrückbares Faktum zementiert. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt mit 63 Jahren für Männer noch unter der von vergleichbaren Diktaturen wie Nordkorea (65 Jahre).

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