Hotelangestellter gibt Schüsse auf Maidandemonstranten zu

Die ungeschminkte Wahrheit

Hotelangestellter gibt Schüsse auf Maidandemonstranten zu

28. Oktober 2014 Diktatur Medien Propaganda Russland Ukraine Verschwörungen 0
Etwa 100 Menschen sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew während des friedlichen Aufstandes gegen das brutale Regime von Viktor Janukowitsch ums Leben gekommen. Obwohl für jeden Beobachter aus den freien demokratischen westlichen Ländern auch ohne Beweise kein Zweifel bestand, wer für die Schüsse verantwortlich war, hat die russische Propaganda und einige unverbesserliche Janukowitsch-Fans eine andere Räuberpistole aufgetischt.

Ausgangspunkt sind Videos und Einschusslöcher in Bäumen, die daraufhinweisen, dass zumindest ein Teil der Schüsse aus Richtung des Hotel Ucraina gefallen sind, welches zu diesem Zeitpunkt fest in der Hand des bewaffneten Arms der friedlichen Demonstranten war. Nun hat sich auch für diese Teufelei des Janukowitsch-Regimes eine einfache und einleuchtende Erklärung gefunden. Ein Hotelangestellter des Ukraina hat nach eines längerfristigen Unterbringung in Spezialunterkünften des SBU zugegeben die Tat begangen zu haben. Während der Unterbringung beim ukrainischen Geheimdienst habe er eine Elektrotherapie mit Reizstromtherapie und eine Diät gemacht. Nachdem er mehrere Kilo abgespeckt hatte, sei er mit sich, seinem Körper und seinem Geist wieder mehr ins Reine gekommen und wollte nach eigener Aussage nicht länger mit der Lüge Leben. Er berichtete auch, das Janukowitsch bereits vor über einem Jahr Vorbereitungen getroffen hatte einen friedlichen Aufstand heimlich niederschießen zu lassen. Zu diesem Zweck hatte er schon damals von loyalen Berkut Einheiten zahlreiche Scharfschützengewehre unter Hotelbetten in vielen renommierten Kiewer Hotels verstecken lassen, um sie dann im rechten Moment hervorzuholen. Nach dem Hinweis des Täters wurden alle Hotelbetten in Kiew untersucht. Dabei wurden zahlreiche Scharfschützengewehre gefunden. Damit ist klar bewiesen, dass der Hotelangestellte die Wahrheit sagt und es sich nicht um ein erpresstes Geständnis handelt. Die Lüge von den schießenden Maidan Demonstranten animierte auch den Aufstand im Osten. Die Aufständischen wurden offenbar ein letztes Mal von Janukowitsch getäuscht und haben aus falschen Gründen gekämpft. Der erste demokratisch gewählte Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko betrauerte noch einmal die Opfer des friedlichen Umsturzes und der in jedem Fall notwendigen und wichtigen Militäroperation gegen die nicht so richtig ukrainischen Bürger im Osten des Landes. Das umfassende Geständnis des Maidanschützen beweise die Notwendigkeit der Offensive.
Die Falschmeldung schaffte es auch bis in die deutschen Medien. So zeigte das ARD Magazin Monitor einen umfangreichen Bericht zu den Schüssen und der möglichen Verwicklung eines Schützen aus Richtung Hotel Ucaina. Zwar stellte sich die Schussposition als korrekt heraus, allerdings wurde die falsche Seite für die Schüsse verantwortlich gemacht. Die Einseitigkeit der Berichterstattung im Bezug auf die Ukraine-Krise wurde bereits vom Rundfunkbeirat kritisiert. Zu Recht, wie sich nun eindeutig herausstellt.

 

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