Bundestag verschmilzt: Gründung der Einheitspartei KACKE

Wahlplakat der konservativ-autoritären christlich-kapitalistischen Einheitspartei KACKE

Eine sensationelle Meldung erreichte heute die Nachrichten-Agenturen Deutschlands: Der Bundestag wird sich endlich einig. Und eint sich. Zur einzig einigen Einheitspartei dieses Landes. Und der Name dieser Partei: Die konservativ-autoritäre christlich-kapitalistische Einheitspartei, kurz KACKE.

Was ist das Ziel dieser überraschenden Entwicklungen? Sigmar Gabriel, SPD-Polit-Schwergewicht, erklärt: „Warum sollten wir mehr als eine Partei haben, wenn wir doch ohnehin alle für die gleichen Werte stehen? Geschenke für Millionäre, Zerpulvern der Mittelschicht, Ausbluten der Armen. Da kann man doch Synergien finden. Da kann man doch was machen! Das hab ich Angela verklickert und – nun ja – jetzt wird mein Traum endlich wahr: Einigkeit und Recht und … ähhh … na, sagen wir Einigkeit“.

Auch die Linke hat sich überraschenderweise sofort dem Vorstoß, den ganzen Bundestag statt in eine GroKo in eine MegaKo zu verwandeln, angeschlossen. „Wir wollen Teil des Ganzen sein, erklärt Katja Kipping. SED oder KACKE – alles dufte! Das riecht für mich nach einer tollen Zukunft. Ich schnuppere eine fruchtbare Zusammenarbeit!“. Die Grünen waren natürlich auch sofort an Bord: „KACKE klingt gleich so biologisch“, erklärt Cem Özdemir. „Und ganz ehrlich: Was interessiert unsere Wähler mittlerweile sonst noch?“

Für die Wahlberechtigten wird sich nicht viel ändern. Das Kreuz auf dem Wahlzettel wird so viel tiefgreifende Entscheidungsgewalt und bahnbrechende Wirksamkeit im Bundestag haben wie vorher: Gar keine. „Aber mal ganz ehrlich“, so Sigmar Gabriel, „der Bürger ist ohnehin überfordert von mehr als null Wahlmöglichkeiten. Das nehmen wir ihm jetzt wieder ab. Ihr habt keine Wahl, also nutzt sie gefälligst!“

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