Sensation: Erster Deutscher tut etwas ohne Aufforderung

Niemand hätte damit gerechnet. Es kam völlig aus dem Nichts. Herbert Wischnewski aus Bochum, Heizungsmonteur und Familienvater, tat am vergangenen Freitag das Unfassbare: Ohne Aufforderung durch seinen Chef oder seine Frau oder sonstwen ging er nackt baden, hatte schwulen Sex, rauchte Marijuhana und kackte anschließend in den Vorgarten von Schloss Bellevue – den Amtssitz von Bundespräsident Joachim Gauck.

Internationales Aufsehen erregte dieser Vorfall besonders aufgrund der allseits bekannten deutschen Mentalität: „Wenn’s niemand angeordnet hat, dann darf man’s auch nicht machen“. Diese goldene deutsche Regel hatte Wischnewski offensichtlich vergessen und sein geistiger Aussetzer hatte nun zu dieser greulichsten aller Taten geführt: nackt baden.

Die Behörden sind noch perplex: Wie kann so etwas passieren? Wie kann „ein Deutscher“ etwas tun, ohne vorher mindestens drei Hierarchie-Stufen über sich um Erlaubnis zu bitten. Wie kann man – ohne den bürokratischen Weg zu gehen – einen Gedanken denken, einen Entschluss fassen, eine Entscheidung treffen und diese völlig selbstständig umsetzen? Undenkbar!

Auf dem Kackhaufen vorm Schloss Bellevue ist mittlerweile ein Pflänzchen gewachsen, das Marijuhana hat sich in Luft aufgelöst, sein schwuler Sexpartner ist immernoch befriedigt und Herbert fühlt sich noch heute erfrischt von kühlen Bad. Das alles interessiert auch die Autoritäten nicht. Nur der Stachel der Unsicherheit sitzt im Kanzleramt nun tief: Was würde wohl passieren, wenn nicht nur Herbert Wischnewski, sondern auch andere Menschen in Deutschland Dinge tun würden, ohne dazu aufgefordert zu sein – oder noch schlimmer – ohne dafür die Genehmigung zu erbitten?

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