Biermann entlarvt die Linke als rechtsfaschistoide Terroristen

Der Liedermacher, CDU-Barde und „Drachentöter“ Wolf Biermann hat auf seine alten, senilen Tage noch einmal einen großen Wurf geleistet: Nachdem er 1989  aus eigener Kraft mit festem Willen und ohne fremde Hilfe das DDR-Regime in die Knie gezwungen und die Wende herbeigeführt hatte, indem er die führenden Genossen mit seiner „Musik“ (Zitat Helmut Kohl) medial monatelang folterte, holt die „Schmuddelpeitsche des BND“ nun zum erneuten Geniestreich aus: Die Linken sind enttarnt als neu-rechte antisemitische Hyper-Nazis.

Wolf Biermann ist Jude. Zumindest war sein Vater Jude. Und das zählt schon so halb. Und so konnte er bereits auf einer halben Arschbacke sitzend mit halber Kraft analysieren, dass diese Linken, denen er am 07.11.2014 mutig im Bundestag entgegen trat, Judenhasser und Terroristen sind. „Die Drachenbrut“, so Biermann, „sind rechtsfaschistoide Spinner, denen ich jetzt mit meiner Gitarre Einhalt gebieten werden“. Biermann rennt im Schritttempo mit über den Kopf gehobener Gitarre auf Gregor Gysi zu und wird gerade rechtzeitig nach 15 Minuten, die er für den Weg vom Rednerpult zum Sitz von Gysi braucht, von Sicherheitskräften abgehalten, Gysi einen blauen Fleck zu verpassen.

Bundestagspräsident Lammert kritisiert Biermann scharf: „Herr Biermann, Sie sind nicht hier um zu prügeln, sondern um zu ’singen‘, also hop hop“. Biermann greift zur Gitarre und präsentiert ein Stück, dem erstaunte Zuhörer eine musikalische Qualität „wie schlecht improvisiert“ und „auf dem Niveau eines Grundschülers“ attestieren. Die denkwürdigsten Zeilen des Liedes „Auch du bist buh“: „Selbst wer gewählt ist, hat kein Recht // die Massen zu vertreten // Der liebe Gott und Bertolt Brecht // Ham mich in diesen Saal gebeten // Christdemokraten sind die einz’chen Kings // Der Gysi ist’s, der krächzt // Die linken Linken sind so links // Die sind schon wieder rechts.“

Denkwürdige Worte von Wolf Biermann, einem Liedermacher, Geschichtskundler und Helden der Demokratie.

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