Russen U-Boot vor Schweden ist Monster von Loch Ness

Nessie in Schweden
Nessie schwimmt über die Nordsee. Unbestätigten Berichten zufolge hat das Monster in Schweden um Asyl gebeten.

Vor einigen Wochen wurden die Einwohner des Ostseeanrainerstaats Schweden in Angst und Schrecken versetzt, weil angeblich ein nicht identifizierte U-Boot des Kremlmonsters Wladimir Putin vor der Küste lauerte um Luftangriffe gegen die hilflose schwedische Zivilbevölkerung durchzuführen. Wie sich jetzt herausstellte, handelte es sich nicht um das Ungeheuer aus der sibirischen Steppe, sondern um eines aus dem schottischen Hochland.

Aber auch daran trägt der russische Machthaber die offensichtliche Alleinschuld. Anlass war das schottische Referendum. Viele Schotten befürchteten einen russischen Überfall auf das frisch aus dem Schutz der britischen Krone entlassene Schottland, was dann auch zur Niederlage der Unabhängigkeitsbefürworter führte. (AMR berichtete). Wie viele andere Schotten entschied sich auch das Monster von Loch Ness – bekannt unter dem Namen Nessie – im Ausland Asyl zu suchen. Die Schweden sagten ihre Unterstützung zu. „Schweden ist zwar ein recht beliebtes Land, aber Touristenattraktionen haben wir eigentlich keine bekannten. Da haben wir sofort Synergien entdeckt und uns um eine wenig aufsehenerregende Auswanderung bemüht.“ Nessie wollte natürlich bei seiner Flucht nicht erkannt werden, deshalb wurden verschiedene Ablenkungsmanöver kreiert, um den Transport des Monsters an die schottische Küste zu verschleiern.

Da passte es gut ins Konzept, das Teile des neuen Godzilla-Films in Schottland gedreht wurden. „Nessie wurde dabei auf einem Sattelschlepper transportiert. Den Schaulustigen haben wir erzählt, das wäre eine riesige Godzilla-Puppe. Nessie musste die ganze Zeit still halten, damit die Aktion nicht auffliegt.“ Die Durchquerung der Nordsee sollte dabei eigentlich kein Problem sein. Als Nessie aber plötzlich in Panik geriet, reagierten die Schweden schnell. Sie inszenierten eine Suche nach einem mutmaßlichen feindlichen U-Boot, was alle neugierigen Unterwasserbeobachter verschreckte und Nessie konnte unbeobachtet an ihren Bestimmungsort schwimmen. Auch unser Vorbildmagazin der Spiegel fiel auf das Ablenkungsmanöver der Schweden herein.

Spiegel fällt auf den Hoax rein
Der Spiegel berichtet über ein angebliches russisches U-Boot. In Wahrheit war es ein Ablenkungsmanöver.

Die schottische Regionalregierung protestierte nun offiziell gegen die Entführung eines ihrer Wahrzeichen. „Das ist ungeheuerlich! Wir werden offiziell Beschwerde bei den schwedischen Behörden einlegen!“, ließ ein Sprecher mitteilen.

Die Schweden kontern die Anschuldigungen ruhig. „Es wurde höchste Zeit, dass dieses seltene Tier aus seinem elenden Loch herauskommt.“

Nessie ist derweil in einem nicht genannten See in Schweden untergetaucht.

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