EU droht mit Putsch in Moldavien, falls prorussische Parteien gewinnen

Chisinau
Moldavische Hauptstadt Chisinau: Bringt falsche Wahl den Bürgerkrieg?

Heute finden in der Republik Moldavien Parlamentswahlen statt. Wie in der von westlicher Demokratie arg gebeutelten Ukraine stehen sich hier Pro westliche Nationalisten und Anhänger der russischsprachigen Minderheit in einem Kopf an Kopf Rennen gegenüber. Auch hier könnten die Bürger sich, verlockt durch gute Handelsbeziehungen und abgeschreckt durch die zwar demokratische, aber dennoch schmerzliche Verarmungspolitik im Griechenland-Stil der EU zu einer falschen Wahl hinreißen lassen. Der Westen könnte erneut gezwungen sein mit Demokratisierungsmaßnahmen den Karren aus dem Dreck ziehen zu müssen.

Die EU gab aber bereits positive Signale im Fall der Fälle einzugreifen und auch die US Regierung ist schon lange über NGOs (Organisationen, die von denselben Leuten gesteuert werden wie die US-Regierung) in Moldavien demokratisch aktiv.

Für die Demokratisierung Moldaviens wolle man weder kosten noch Mühen scheuen und es seien alle Optionen auf dem Tisch, unter anderem auch ein Bürgerkrieg, falls sich die politische Gegenseite nach einem verfassungskonformen Putsch gegen die anschließenden Säuberungen zur Wehr setzen oder Teile der Bevölkerung den Putsch nicht als demokratisch anerkennen.

Die Auslöschung der Konkurrenz sei nötig, um die anschließenden demokratischen Wahlen zu gewinnen.

Inzwischen hat auch die Gewerkschaft für unerkannte Sniper einen massiven Preisansteig für die Buchung der von ihr vertretenen Auftragskiller verzeichnet. “Unsere Gewerkschaftsmitglieder gehen davon aus, dass sich der Westen den friedlichen demokratischen Umsturz gegen den möglichen kommenden bösen pro-russischen Diktator genausoviel kosten lässt wie zuvor in Libyen, Syrien und der Ukraine. Ich denke auch die Menschen in Modavien haben ein Recht auf Wertschätzung durch die freiheitlichen Gesellschaften und dieser Wert wird in den Preisen für Sniper entsprechend widergespiegelt.” so der Vorsitzende. Das sei ein üblicher marktwirtschaftlicher Vorgang.

Indes hat die EU bereits alle Hebel in Bewegung gesetzt um ein demokratisch notwendiges Blutvergießen in dem kleinen an Rumänien grenzenden Land zu verhindern. Ein pro-russischer Unternehmer, dessen Partei mit bis zu 15% der Wählerstimmen rechnen konnte sei dank eines monetären Hinweises aus der EU bereits aus dem Land geflogen. “Allerdings ist das möglicherweise nur ein Phyrrussieg. Vielleicht wählen die jetzt einfach die anderen Pro-russischen Parteien. Aber mehr konnten wir nicht tun. Ich hoffe, die haben jetzt einfach keine Lust mehr auf Demokratie und bleiben zu Hause.” Ließ sich ein EU-Sprecher zitieren, der sich von Viktoria Nuland sicherheitshalber schonmal hat sagen lassen, wie man die EU fickt.

Am Boulevard Ștefan Cel Mare și Sfînt wurde das Monument von Stephan dem Großen und die umliegenden Plätze von einer anonymen Investorengruppe aufgekauft und mit einer hohen Summe gegen “mutwillige Zerstörung durch friedliche Demonstranten” versichert. Die Versicherung garantiert die dreifache Versicherungssumme bei Eintreten des äußerst eigenwilligen und daher völlig unwahrscheinlichen Versicherungsfalls.

“Selbstverständlich wollen wir keine Wahlempfehlung aussprechen, aber um viel Ärger und einen möglichen Bürgerkrieg zu vermeiden, ist es für alle Moldavier sicherer, gleich für die Pro-Europäischen Parteien zu stimmen.” ergänzte der EU Sprecher.

Nach der Ankündigung meldeten einige Fluglinien, deren Routen über Moldavien gehen, überdurchnittlich hohe Stornierungsanfragen für diese Flüge.

 

1 Kommentar

  1. gerade in der Vorweihnachtszeit, wo Liebe und Besinnlichkeit Einkehr hält, sollte das Gebot der Stunde sein: „Lasset die moldauischen Kindlein zu uns kommen“

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  1. Moldawien: Offene Wahlmanipulation | Das entkernte Individuum

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