IS eröffnet erstes Folterlager in Europa um westlichen Werten näherzukommen

Paukenschlag im irakisch-syrischen Grenzgebiet: Abu Bakr al-Baghdadi, der Führer des Islamischen Staates, der sich seit kurzem Kalif Ibrahim nennt, kündigte an demnächst Folterlager in ganz Europa zu gründen. Anlass sind die im Zusammenhang mit dem Charlie Hebdo Anschlag ergangenen Schmähungen der Islamisten. Deren Vorgehen würde nicht westlichen Werten entsprechen. Al-Baghdadi kündigte nun an, mit seiner Initiative den Grundstein für die Annäherung des Islamischen Staates an westliche Werte voranzutreiben. Die Einrichtung von geheimen Folterlagern sei dazu der erste Schritt. Man plane Folter nach westlichem Vorbild wenn möglich komplett outzusourcen. Aus Polen gebe es erste Signale. Angeblich streite man sich nur noch über den Preis.

Ohnehin sei Folter im IS nicht sonderlich beliebt. Lieber gleich abknallen! Auch hier nahm der Kalif die Kritik aus dem Westen an. Es sei klar, dass im Westen das Dogma “Erst schießen, dann fragen!”, welches die US-Armee vor allem im Irak sehr effizient angewendet hatte, das Maß der Dinge sei. Beschämt gab er zu, dass die Attentäter von Paris zunächst in der Rue Nicolas Appert in der Hausnummer 6 nach dem Weg fragten, bevor sie dann in Hausnummer 10 um sich schossen. “Wir werden das bei der Ausbildung thematisieren! Das wird so sicher nicht wieder vorkommen!” betonte al-Baghdadi.

Der Verteidigungsminister des Islamischen Staates kündigte außerdem an, demnächst eine geheime Terrorliste zu erarbeiten und diese abzuarbeiten. Derzeit stehen Diplomaten des IS in Verhandlungen mit namhaften Drohnenherstellern, um dieses Projekt zu realisieren. Auch das Problem der noch viel zu hohen Trefferquote soll gelöst werden: Bei US- Drohnenangriffen sind 96% der Opfer Zivilisten. “Wir bringen zwar auch reihenweise Zivilisten um, aber von den westlichen Werten können wir derzeit nur träumen.” so ein Experte des IS. Problem sei dabei auch die schwierige Unterscheidung von Zivilisten und Kämfern im Operationsgebiet. Auch die schlicht und einfach zu geringe militärische Reichweite mache dem IS zu schaffen. “Auch wenn wir täglich reihenweise Menschen umbringen. Es mit unseren begrenzten Mitteln schlicht und einfach nicht zu schaffen soviele Menschen zu meucheln um mit dem westlichen Wertesystem gleichzuziehen.” Cruise Missiles und Bomben töten nun mal pro Schuss mehr Menschen als Kalaschnikows.

Außerdem sei der IS in Kontakt mit verschiedenen Anbietern von abgereichertem Uran, weißem Phosphor und alten Agent Orange Beständen, die in Zukunft größzügig in angegriffenen Gebieten oder bei Terroranschlägen verkippt werden sollen. So soll das Strahlungs- und Verseuchungsniveau ebenfalls westliche Werte erreichen.

Ein weiteres Problem ist die unzureichende Zahl von Gefangenen.

In den USA selbst sitzen beispielsweise 25% aller Gefangenen dieser Welt ein, obwohl die USA nur 4% der Weltbevölkerung stellen. Al-Bagdhadi betonte, dass auch dieses Ziel ganz im Sinne des Islamischen Staats sei, die Gesamtbevölkerung der derzeit eroberten Gebiete aber bisher nicht genug hergebe um entsprechend viele Menschen einzukerkern. Sobald der IS weitere Gebiete erobert hat, werde man aber an dem Problem arbeiten. Der Westen schätzt die Zahl der IS Gefangenen derzeit auf etwa nur 4000 Menschen – lächerlich.

Unklar ist auch, wieviele von den Gefangenen unrechtmäßig einsitzen. “Unser Jsutizsystem ist noch im Aufbau. Aber sie können sicher sein, dass wir viele Menschen unrechtmäßig und ausschließlich durch Indizien belastet einsperren und viele Unschuldige hinrichten werden. Wir bemühen uns die Vereinigten Staaten von Amerika in diesen Punkten einzuholen. Aber haben sie bitte Geduld mit uns! Mekka wurde auch nicht an einem Tag erbaut.”

2 Trackbacks / Pingbacks

  1. + IS eröffnet erstes Folterlager in Europa um westlichen Werten näherzukommen | WISSEN IST MACHT
  2. AMR WT #2:Islamisten-Ausweis, ZDF, PEGIDA-Reaktionen

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*