Lucke will Bundestag erobern – mit F.D.P.

Ex-AfD-Chef Bernd Lucke hat angekündigt, mit den Mitgliedern seines Vereins „Weckruf 2015“ nach der Niederlage beim Parteitag gegen den nationalkonservativen Flügel unter Frauke Petry und dem darauf folgenden Austritt vieler wirtschaftsliberaler Mitglieder aus der AfD eine neue Partei gründen zu wollen.

„Wir sehen großes Wählerpotenzial im wirtschaftsliberalen Sektor,“ so Lucke gegenüber AMR, „welche der etablierten Parteien hat denn schon die Freiheit der Wirtschaft im Fokus oder legt Wert auf transatlantische Verbundenheit? Keine! Niemand denkt an die Bedürfnisse unserer zahllosen Millionäre! Hier wollen wir punkten!“

Lucke wittert Morgenluft: „Uns schwebt eine Partei vor, die selbständige Mittelständler, die ernsthaft glauben, mal zu den oberen 10.000 zu gehören, also Anwälte, Zahnärzte oder Apotheker, ohne zu zögern wählen würden!“

Auch ein Name ist schon gefunden: ‚Fick Dich, Petry‘ soll die Partei heißen , abgekürzt F.D.P.  Lucke legt viel Wert auf die Pünktchen: „Diese drei Punkte stehen sinnbildlich für unser ultraschlankes Drei-Punkte-Parteiprogramm: 1) Ultimative Freiheit für die Wirtschaft, 2) Herrschaft der Eliten und 3) bedingungslose Treue gegenüber unseren transatlantischen Wärtern.“

Ob Lucke selbst die Partei anleiten wird ist noch unklar. Momentan sucht die F.D.P. noch nach einem Spitzenpolitiker mit Knuddel-Faktor. Ein völlig unbekannter Quereinsteiger namens Philipp Rösler (Spitzname: „Monchichi“), wird in F.D.P.-Parteikreisen schon als Spitzenkandidat gehandelt. „Mit Philipp werden wir den Bundestag im Sturm erobern!“ ist sich Lucke sicher, „er ist ja so knuddelig, man muss ihn einfach lieben!“

 

1 Kommentar

  1. v.u.z. Guttenberg wäre gegelt oder ungegelt als Knuddelpolitiker optimal; ’nen Job sucht er auch!

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