Spiegel vs. Postillon: Was ist das bessere Satire-Magazin?

Die ungeschminkte Wahrheit

Spiegel vs. Postillon: Was ist das bessere Satire-Magazin?

28. Januar 2015 Boulevard Deutschland Medien Politik Propaganda Uncategorized 2

Lange war es das am besten gehütete Geheimnis Deutschlands. Nun ist es raus: Der Spiegel ist bereits seit Jahren das führende Satire-Magazin Deutschlands. Titanic, Eulenspiegel, Postillon – keines dieser Magazine vermochte es, durch eine so gelungene, täuschend echte PR-Strategie, seinen Lesern zu vermitteln, es handle sich um eine seriöse Nachrichten-Seite. Grund genug für die AMR, genauer hinzuschauen.

Lange konnte es geheim gehalten werden, doch nun sind sie aufgeflogen: Der Spiegel ist schon längst ein Satire-Magazin. Gewillte Leser fragten sich schon längst, warum der Spiegel völlig unreflektiert und ohne Quellenangaben gegen Russlands „Anti-Schwulen-Gesetz“ hetzte oder warum der Spiegel den MH17-Abschuss sofort Putin in die Schuhe schob oder warum „geisteskranke Pop-Pussys“ (Zitat: Nikolaus Blome) und ein „oligarchischer Halsabschneider im wahrsten Sinne des Wortes“ (Zitat: Georg Diez) so viel Platz im Magazin bekamen. Die Antwort: „Seit der Mainstream einer Gleichschaltung wie im Dritten Reich unterliegt, entlarven wir die Hetzer, indem wir alle anderen um das 10-fache überhetzen“, so Jakob Augstein.

Doch der Spiegel hat harte Konkurrenz mit dem äußerst populären Postillon. AMR fragt: Wer ist das bessere Satire-Magazin?

Kennzahl 1: So viele Menschen werden täglich getäuscht

Postillon Spiegel
Der Postillon hat knapp 1,5 Mio Facebook-Fans. Laut alexa.com besuchen allerdings nur 50% der Besucher den Postillon via Facebook. Somit ist eine Gemeinde der getäuschten von knapp 3 Millionen anzunehmen. Spiegel Online hat 820 Tausend Facebook-Fans, der Spiegel 200 Tausend. Der Spiegel hat eine Auflage von 880 Tausend. Mit weiteren Ableger-Magazinen verblendet der Spiegel somit 2 Millionen ahnungslose Menschen.
3 Mio 2 Mio

Kennzahl 2: Glaubwürdigkeit

Postillon Spiegel
In der Anfangszeit wurde der Postillon noch ernst genommen und teilweise als Quelle zitiert. Das änderte sich mit der großen Popularität des Magazins. Durch eine lange Tradition der tatsächlich seriösen Berichterstattung und durch die geniale und völlig geheime Umstellung des Spiegels auf Satire, ist es bis heute dem Großteil der Leserschaft noch nicht bewusst geworden, was und dass der Spiegel parodiert. Und natürlich ist die Satire viel wirksamer und durchschlagender, wenn sie für Wahrheit gehalten wird.
Glaubwürdigkeit bei Leserschaft: 11% Glaubwürdigkeit bei Leserschaft: 46%

Kennzahl 3: Lukrativität

Postillon Spiegel
Der Postillon beschäftigt mittlerweile ein kleines Team von 5 bis 10 Leuten. Durch Werbung und Merchandize-Verkauf ist diese gediegene Einnahmequelle ermöglicht. Der Spiegel beschäftigt eine ganze Redaktion mit satirischen Exzentrikern, Neurotikern und Hetzern. Geld fließt durch Werbung, native Advertisement und transatlantische Finanzspritzen zur Unterstützung der europäischen Satire-Kunst, welche auch bei Charlie-Hebdo nun gefördert wird.
Einnahmen: Tausende Einnahmen: Millionen

Resümee: Nach eingehender Betrachtung kürt die AMR den Spiegel zum besseren Satire-Magazin. Zwar ist der Postillon witziger und erreicht mehr Menschen. Doch durch seine brutal-satirische Avantgarde ist der Spiegel der Vorreiter einer mutigen neuen Satire, die dem neuen deutschen Hassjournalimus die Stirn bieten möchte. Auch wird der Spiegel für diesen Mut transatlantisch finanziell unterstützt, was wir besonders berücksichtigen, um die maroden AMR-Kassen aufzufüllen.

 

2 Antworten

  1. Daniel sagt:

    Wir sollten uns stets für sowohl pazifistische als auch dem Gemeinwohl dienliche und ethisch integere Lösungen einsetzen. Insofern sollte unser aller Hoffnung lauten:
    STELL DIR VOR ES GIBT SPIEGEL UND KEINER LIEST HIN.

  2. […] Hinweis unseres Reporters, dass es sich beim SPIEGEL um ein Satire-Magazin handle (AMR berichtete), nahm unser Interview-Partner nicht mehr wahr. Er verschwand in der vermummten Menge, die sich […]

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