Ukraine: Russischer Panzerfahrer verliert Ausweis bei Verkehrskontrolle

Nachdem Poroschenko auf der Münchener Sicherheitskonferenz mehrere russische Ausweise präsentierte, wurde er von Russland aufgefordert Kopien dieser Ausweise bereitzustellen, um die Identität zu überprüfen. Angeblich könne man solche “Fälschungen” überall auf dem Jahrmarkt erwerben. Der ukrainische Präsident ist auf dieses hinterhältige russische Angebot natürlich nicht hereingefallen.

Nicht dass die Russen am Ende noch die dort genannten Personen im Fernsehen präsentieren. Nein, so leicht kann das Kremlmonster den Kopf nicht aus der Schlinge ziehen. Stattdessen legte der listige Poroschenko unwiderlegbare Beweise vor, wie seine glorreiche Armee, die niemals zum Aggressor desertieren würde, der Pässe habhaft geworden ist. Auch hier wurde ein alter Trick angewandt, der in seiner Genialität der Präsentation in München in nichts nachsteht. Die verdutzten Russen wurden einfach in eine harmlose Verkehrskontrolle gelockt. Nichtsahnend hielten die russischen Urlauber ihren Pnazer an und wurden höflich nach ihren Papieren gefragt. Natürlich behaupteten die Widerlinge frech, sie hätten überhaupt keine dabei, weil russische Soldaten angeblich ihre normalen Ausweise zu Beginn ihrer Dienstzeit abgeben und einen Militärausweis erhalten. Aber das energische Nachfragen des treuen Verkehrspolizisten ließ auch dem wie üblich perfide lügenden Russen keine andere Wahl, als den korrekten Ausweis rauszurücken und zu übergeben. Der Soldat musste zu Fuß nach Hause laufen. Laut Ausweis stammte der Herr aus Wladiwostok. Das Gefährt (Panzer vom Typ T-72 – ukrainischer Bauart (wer’s glaubt!)) kann gegen eine Kaution auf dem Fahrzeugstellplatz in Charkow abgeholt werden. Das Schmiergeld beträgt 500 000 Grivna (Inflation bis zur Abholung eingerechnet!)

 

1 Kommentar

  1. Also ich habe gehört das waren die ‚vier Panzersoldaten und ein Hund‘ aus dem gleichnahmigen polnischen Film.
    Der Hund Sharik durfte sogar in der Ukraine bleiben, denn er sprach kein russisch. Er wurde jetzt in die Präsidentengarde als Wachhund feierlich aufgenommen. -> Youtoube
    Die vier Polen hatten sich, wie viele andere Polen in der Ukraine mit ihrem Panzer nur verfahren/verirrt und bekamen einen Stadtplan geschenkt, um wieder nach Warschau zu finden, aber es kann sein, dass sie noch immer in der Ukraine umherirren – zuletzt wurden sie beim Abbiegen nach Debalzewo gesehen, wo die Tankstelle schon gesch(l)ossen ist. Neues von vier Ausreissern demnächst.

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