Future Leaks enthüllt 2016: Die Opfer des Vladimir P.

Dies ist ein Focus-Artikel des Russlandexperten Boris Reitschuster, welchen er am 27.02.2016 veröffentlichen wird. Der Artikel wurde AMR von der Enthüllungsplattform “Future Leaks” zugespielt. Future Leaks enthüllt Artikel, die erst in naher Zukunft erscheinen.

Heute jährt sich zum ersten Mal der Tod des russischen Oppositionspolitikers Boris Nemzov und immer noch gibt es Verschwörungstheoretiker, die wider besseren Wissens behaupten, dieser wäre nicht im Auftrag von Vladimir Putin ermordet worden. Die obskure Theorie der Aktivisten: Der Mord würde seinen Gegnern in die Hände spielen. Dabei übersehen die Freizeitermittler entscheidende Punkte im System Putin: Bei Putin ist alles inszeniert: Nicht nur die eigene Popularität, sondern auch die Opposition. Putin selbst bestimmt, wie bekannt er ist und welche Rolle die oppositionellen Statisten zu spielen haben.

Putins gespielte Popularität

Bereits in einer Fernsehsendung wenige Tage vor dem Mord an Nemzow ließ ich anklingen, wie Putins perfides System funktioniert. Putin beschwört mit von ihm kontrollierten Strohmännern regelmäßig Krisen herauf, die er dann scheinbar als Rettung in letzter Minute selber löst.

Die Inszenierung von Putins Popularität begann im Jahre 2003 als Putins georgische Marionette Michael Saakaschwilli in einem von Putin bezahlten Putsch den demokratisch gewählten Präsidenten Georgiens, Eduard Schewardnadse, stürzte und eine autoritäre Herrschaft über Georgien errichtete. In seiner Regierungszeit wurden über 100 Oppositionelle verhaftet und weitere drangsaliert. 2008 schließlich inszenierte Putin gemeinsam mit Saakschwilli den Angriff auf das ebenfalls von Putin kontrollierte Südossetien. Putin kam den scheinbar massiv von Georgien bedrängten Osseten damals militärisch zu Hilfe und zeigte sich dabei als großer Retter der Osseten und auch der ebenfalls scheinbar bedrängten Abchasen. Tatsache ist aber, dass Putin es versäumte Saakaschwilli, den mutmaßlichen Drahtzieher des Angriffs zur Rechenschaft zu ziehen. Auch die EU fiel damals auf das Spektakel herein und urteilte, dass diese “Verteidigung” in Einklang mit dem Völkerrecht erfolgte. Saakaschwilli wurde nach seiner Absetzung in die USA geschickt und versteckte sich seither dort vor der Justiz seines Landes. Auch wollte er damit den Eindruck erwecken, er sei eine Marionette der USA und nicht Putins! Er taucht auch später noch mal in einer von Putins Shows auf.

Ende 2013 waren Putins Beliebtheitswerte mal wieder im Keller. Also beschloss er den ebenfalls von ihm installierten, aber scheinbar wegen Erfolglosigkeit in Ungnade gefallenen Statthalter in der Ukraine, Viktor Janukowitsch durch Massendemonstrationen aus dem Amt zu jagen. Leider hielt Janukowitsch den Demonstrationen weitestgehend stand, weshalb Putin Scharfschützen einfliegen ließ, die wild in die Menge ballerten und die Schüsse Janukowitsch anhingen. Damit war der Weg frei für Putins neue Marionette Petro Poroschenko. Poroschenko ließ Putin die Krim ohne Gegenwehr an Russland anschließen und inszenierte parallel einen Genozid in der Ostukraine. Dieses neuerliche Schauspiel hatte zwei Ziele: Zum einen sollte es die Annexion der Krim legitimieren (Wenn die Krim nicht unter den Schutz Russlands gekommen wäre, so hätte sie dasselbe Schicksal ereilt, wie die Ostukraine), zum anderen sollte Putin als Held und Retter der Ostukraine erscheinen – und das mit friedlichen Mitteln, da er offiziell nur Hilfskonvois in die belagerten Gebiete schickte.

Für die groß in seiner Propaganda verbreitet Lüge von der Unterstützung der russischen Bevölkerung im Donbass gibt es bis heute keinen greifbaren Beleg. Trotzdem fielen die Menschen auf die Propaganda herein und die Beliebtheitswerte schossen in die Höhe.

Viele glaubten zum damaligen Zeitpunkt nicht, dass Poroschenko von Putin kontrolliert wurde. Jedoch ist dies heute unstrittig, da sich Putin und Poroschenko bei den inszenierten Friedensverhandlungen in Minsk sogar die Hand reichten.

Und noch etwas war auffällig: Auch Saakaschwilli tauchte wieder auf. Das zeigt, wie sich Putins Marionetten gegenseitig unterstützen und damit zu zeigen versuchen, dass es eine breite internationale Unterstützung gibt. Auch Poroschenko bekleidete bereits ein Amt bei Putins vorheriger Marionette Janukowitsch.

 

Putins Statisten in der Opposition

Für den uninformierten Beobachter sieht es so aus, als ob es eine breite öffentliche Opposition gegen Putins Scharade gibt. Das ist eine Fehleinschätzung. Diese Opposition wird ebenfalls von Putin selbst orchestriert. Dadurch versucht Putin Demokratie mit Regierung und Opposition zu simulieren. Immer wenn die Beliebheitswerte ein klein wenig zu unrealistisch werden, lässt Putin aus heiterem Himmel ganz offensichtlich und mit ziemlich schlechtem Drehbuch irgendeinen seiner gekauften Kritiker kaltblütig ermorden. So geschah es, dass beispielsweise Wladimir Livinenko auf absurd theatralische Weise mit Polonium ermordet wurde. Natürlich sollte dieser Mord in erster Linie Aufmerksamkeit erregen. Da kaum jemand an Polonium herankommt, führte die Spur leicht zum gewünschten Täter. Jeder Groschenromanschreiber hätte eine kreativere Mordmethode gefunden, um die Spannung zu erhalten. Aber das wollte Putin ja gar nicht.

Ähnlich lief es mit Boris Nemzow, auch dieser sollte durch seinen Tod die unrealistischen Beliebtheitswerte Putins etwas senken. Aber auch hier verrät die Verbindung zu den ukrainischen Marionetten die Steuerung durch Putin.

Auch mit Nemzow traf Poroschenko mehrmals zusammen.

Putin versucht außerdem mit allen Mitteln die russische Wirtschaft zu ruinieren. So ermordete er im Oktober 2014 den Chef von Total, Christophe de Margerie. Außerdem finanzierte er verdeckt Frackingfirmen in den USA, um mit einer Ölschwemme den Ölpreis zu senken, von dem die russische Wirtschaft abhängt. Mit dem Geld, dass er über die Jahre beiseite geschafft hatte, spekulierte er erfolgreich gegen den Rubel, nachdem seine Marionetten im EU-Parlament Sanktionen gegen Russland durchgesetzt hatten.

Außerdem ließ er eine iranische Journalistin bei einem Autounfall sterben, welche seine Waffenlieferungen an die ISIS über die Türkei aufgedeckt hatte.

Putins gelenkte Berichterstattung über Putin

Aber das ist noch nicht alles: Da die Skripte zu Putins Auftragsmorden so hirnrissig unlogisch und immer nach dem selben Strickmuster ablaufen, bezahlt Putin auch käufliche Journalisten, die den Blödsinn in die Gehirne der ahnungslosen Konsumenten einhämmern, bis diese jeden Schwachsinn glauben.

Offensichtlich ist Putins Vorliebe für den Vornahmen Boris. Putins Marionetten heißen bevorzugt Boris: Boris Jelzin, Boris Beresowski, Boris Nemzow, Boris Reischuster – Ups!

Ja also ähm – und nächste Woche lesen Sie an dieser Stelle, wie Putin 9/11 inszenierte. Da hat Putin übrigens auch wenige Tage vor Nemzows Tod 3 Journalisten umbringen lassen.

 

 

3 Antworten zu “Future Leaks enthüllt 2016: Die Opfer des Vladimir P.”

  1. ira sagt:

    ich finde es absurt … putin ist ein ganz normaler mensch so wie ich und du. ich finde putin versucht den menschen zu helfen , obama mischt sich in jeden scheiß mit ein und versucht russland schlecht dar zu stellen , und merkel ist eine arschkriecherin und lässt sich einfach so von 2 idioten rumkomandieren. merkel nimmt eh jeden an der nach deutschland will , die flüchtlinge sollen in ihrem land bleiben , ich weis das da kreig ist aber des is ja ned unser problem was da los ist , bald ist in deutschland ein kreig , der weisheutigen und den dunkelheutigen , in deutschland sind bald nur noch 20% der befölkerung weisheutig und die anderen 80% sind alles asylanten und flüchtlinge. bei den flüchtlingen in ihrem land ist es normal die frauen zu vergewaltigen , und das frauen keine eigene meinung haben , und ich bin mir sicher das es in deutschland auch bald so sein wird , ich hoffe sie nehmen mein komentar in kenntnis , jeder hat eine freie meinung und das war meine meinung zu allem

  2. […] befinden sich in der Garage nicht weniger als 20 Ausweise, die laut Auskunft der Plattform “Future Leaks” bein den nächsten 20 Terroranschlägen in westlichen Hauptstädten gefunden werden […]

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