Atemgeräusche: Flog Darth Vader die German Wings Maschine?

Genauere Analysen des Atemgeräusches im Cockpit der abgestürzten Germanwings Maschine sollen nun nach Expertenmeinung bestätigt haben, dass es sich bei dem Copiloten um niemand anderen als Star Wars Superschurke und Starröchler Darth Vader handeln soll.

Nach seiner Karriere als Oberbösewicht, lebte Darth Vader zurückgezogen im beschaulichen Städtchen Montabaur. Er wünschte sich nichts sehnlicher als die versprochene Datenrate seines 16.000 Anschlusses bei 1&1. Er dachte die geographische Nähe zum deutschen Internetriesen würde ihm einen hervorragenden Support und eine bevorzugte Behandlung sichern. Keine Annahme hätte falscher sein können. Auch hier war die Datenrate hundsmiserabel und die Pornos ruckelten nicht nur wegen der Aktionen der Darsteller auf den Bildschirm. Das und sein verbrannter Penis sollen nun zu der folgenschweren Tat geführt haben – so steht es jedenfalls im Untersuchungsbericht.

Kritiker verurteilen diese Untersuchungsergebnisse entschieden und sprechen von einer Verhöhnung der Opfer angesichts einer lächerlichen Beweislage.

“Also hören Sie mal,” so Kai Diekmann von der Bildzeitung, “Nur weil auf dem Voicerecorder ein schweres Atemgeräusch zu hören ist, ist das doch kein Beweis, dass ein fiktiver Bösewicht die Maschine geflogen hat, dass ist doch genauso hirnrissig, als wenn jemand die Fotos der Opfer unerlaubt veröffentlichen und behaupten würde, das wäre Pressefreiheit. Das ist es nicht, das ist geschmacklos.”

Die Ermittler weisen diese Anschuldigungen zurück. Die Ergebnisse lassen im identischen Maße glaubwürdige Rückschlüsse zu, wie die hysterischen Meldungen der freien Presse wenige Stunden nach dem Absturz von MH17. Immerhin wurden dort von renommierten Magazinen die Opfer missbraucht, um den Fokus auf den gewünschten “Täter” zu lenken. Da hat niemand über diese Geschmacklosigkeit gewettert. Wer heute über Verhöhnung der Opfer schwadroniert und damals geschwiegen hat, der hat wohl einen moralischen Kompass, der Tief unter Tafelmagneten vergraben liegt und willkürlich ausschlägt.

Man solle auch nicht vergessen, dass in den USA an einem Tag durchschnittlich 80 Menschen an einem Gewaltverbrechen sterben und 24 000 Menschen weltweit täglich an Hunger. Trotzdem werden an diesen Tagen im Fernsehen Bilder von den schönen Seiten der USA gezeigt und Bilder von kulinarischen Köstlichkeiten in exklusiven Restaurants, obwohl damit die Hungeropfer verhöhnt werden. Die Bekämpfung des Hungers würde übrigens 30 Milliarden Dollar pro Jahr kosten. Ein Betrag, welchen die USA in 8 Tagen für ihre Kriegsmaschinerie ausgeben – die nebenbei bemerkt noch mehr Opfer fordert.

Wenn wir für all diese Opfer jeden Tag Schweigeminuten abhalten würden, hätten wir nichts mehr zu sagen. Es ist offenbar auch das Ziel dieser selbsternannten Moralapostel Kritiker zum Schweigen zu bringen. Wir sollen begreifen, dass der tragische, aber schnelle Tod von 150 europäischen Herrenmenschen unsere Anteilnahme mehr verdient als 24 000 Hinterwäldler die grausam und quälend langsam an Hunger verrecken. Nur wer das begriffen hat ist ein wahrer Humanist.

“Die Heuchler die sonst jeden NATO-Angriffskrieg mit deutlich mehr Opfern bei jeder Gelegenheit beschönigen, sind es, die  jetzt am lautesten “Geschmacklos!” schreien.”

Inzwischen ist auch Alexander Sachartschenko, der Chef der selbsternannten Volksrepublik Donezk und mutmaßlicher Schütze beim Abschuss von MH17, auf die Ermittler des German Wings Absturzes aufmerksam geworden:

“Diese Teufelskerle haben in wenigen Tagen mehr Fakten zum Absturz zusammengetragen, als die Deppen, die zu MH17 ermitteln in einem Dreivierteljahr. Ich würde die gerne engagieren um endlich Gewissheit zu haben.”

 

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