dpa kurz vor Pleite – AMR soll Rettungsschirm aufspannen

Schockierende Nachrichten aus der Redaktion der größten deutschen Nachrichtenagentur dpa: Der Bankrott des Unternehmens steht kurz bevor und kann nur durch Zuschuss der Abo-Zahler der Allgemeinen Morgenpost Rundschau abgewendet werden.

Niemand im Berliner Zentralsitz der dpa hatte es vorhersehen können, doch rückwirkend betrachtet begannen die Symptome schon vor Monaten deutlich zu werden: Die dpa steckt in der größten Nachrichten-Krise ihrer Geschichte. Und das Ende ist nahe.

Katastophale Falschmeldungen, Berichte ohne Quellenangabe, an Fox News grenzende Parteilichkeit und letztendlich der Vorwurf der „Lügenpresse“ brachte die dpa an den Rand des finanziellen Super-Gaucks. Nachrichten-Magazine wie der Spiegel erkannten, dass sie Lügengeschichten deutliche leichter von Praktikanten erfinden lassen können und der dpa-Live-Ticker wurde von tickenden Tipp-Tätern auf Facebook um 1 Milliarde Zeichen pro Minute übertroffen.

Voller Verzweiflung und als Akt letzter Hoffnung wandte sich die dpa aus diesem Grund an die Allgemeine Morgenpost Rundschau, um mit einer Finanzspritze aus dem vom AMR-Abo-Zahler finanzierten Frühjahrshaushalt aus der zum Höllenritt eskalierenden Talfahrt im letzten Moment zu entkommen und das gestrauchelte Unternehmen mit frischen Euros gesund zu dopen.

Bitte der dpa an die AMR um eine dringend benötigte Finanzspritze
Bitte der dpa an die AMR um eine dringend benötigte Finanzspritze

AMR-Kanzler Florian Schaar zeigte sich allerdings stoisch: „Die dpa ist alles andere als systemrelevant, wie sie behaupten. Wir können die dpa pleite gehen lassen und mit den verbleibenden Nachrichten lieber den AMR-Abo-Zahler direkt entschädigen. Es wird sich eine andere Nachrichten-Agentur bilden, die verantwortlicher mit dem Vertrauen unserer Abo-Zahler umgeht. Mit den minderwertigen Nachrichten der dpa wische ich mir nicht mal den Arsch ab. Was allerdings – das räume ich ein – daran liegen könnte, dass die dpa-Nachrichten nicht als Zeitung gedruckt werden.“

Der rasante Absturz der dpa hat auch andere Nachrichten-Agenturen in Aufruhr versetzt. Bei Reuters startete bereits eine lebendige Debatte, ob der 50%ige Wahrheitsgehalt von „native Advertisements“ nicht zu viel des Erlogenen sind. Bei der Associated Press versucht man bereits, die ersten AMR-Redakteure abzuwerben, um die Nachrichten-Qualität wieder auf ein professionelles Niveau zu steigern.

Bei all der Unsicherheit sind sich unterdessen laut einer T-Online-Umfrage 92,5% der Bundesbürger und 99,6% der internationalen Elite-Reporter einig: Die AMR ist und bleibt eine Instanz für sauberen, seriösen, wahrhaftigen Journalismus und somit ein Leuchtfeuer in der sonstigen bärenarschfinsteren Medienlandschaft.

[mal_im_ernst]Die KSP-Anwaltskanzlei überraschte uns kürzlich mit diesem Schreiben, weil sie vermutlich mittels Monitoring-Software eine dpa-Erwähnung auf unsere Website gefunden haben. Wir finden sehr spannend, mit welchen Geschäftsmodellen man offensichtlich alles Geld machen kann, da wir als Satire-Seite natürlich nicht auf Meldungen der dpa angewiesen sind, die können wir selbst besser erfinden 😉 Wir halten euch in jedem Falle auf dem Laufenden![/mal_im_ernst]

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*