Friedensnobelpreis: Al-Baghdadi und Kim Jong Un nominiert

Nachdem bereits der ukrainische Präsident für seinen Beitrag zum Umweltschutz für den Friedensnobelpreis von den Amerikanern nominiert wurde (er hatte im Laufe des letzten Jahres über 6000 Ostukrainische Umweltverschmutzer beseitigt und damit der Natur und dem Weltfrieden einen Bärendienst erwiesen), wurden zwei weitere Naturschützer ähnlichen Kalibers in die Riege der Kandidaten aufgenommen. Abu Bakr al-Baghdadi, der geniale Anführer des islamischen Staates und der nordkoreanische Regierungschef Kim Jong Un sind heute für den Friedensnobelpreis nominiert worden, wie das Komitee in Oslo bekanntgab.

Kim Jong Un soll für seine Verdienste um die Demokratisierung Nordkoreas ausgezeichnet werden. Nachdem die Moderatorin des ZDF Mittagsmagazins, Susanne Conrad, in einem Beitrag über den teilweise zensierten US-Folterbericht diesen als ein Dokument der Offenheit bezeichnete, zog Kim Jong Un unmittelbar nach. Nach Conrads Aussage sei diese Offenheit ein Beweis dafür, dass die USA ein freies, offenes und demokratisches Land seien (AMR berichtete). Die Nordkoreaner packten die Gelegenheit beim Schopfe und stellten ebenfalls klar, dass sie ein mindestens ebenso offenes, freies und demokratisches Land sind, indem sie ebenfalls einen ausführlichen Folterbericht veröffentlichten. Dieser war – im Gegensatz zum amerikanischen – völlig freiwillig und unaufgefordert angefertigt worden und war außerdem auch komplett unzensiert. Damit wollten die Nordkoreaner auch zeigen, dass sie den USA demokratisch weit überlegen sind.

Nun erhalten Sie den Lohn für ihre Bemühungen und werden möglicherweise mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Aber neben Poroschenko gibt es noch weitere überwältigende Konkurrenz: Ein weiterer Zögling Barack Obamas, der GröFaZ des Islamischen Staates, al-Baghdadi, hat seit heute seinen Handschuh im Ring. Der Mann der gegen jede Logik in einem Wüstengebiet ohne jede Unterstützung mit selbstgebauten Waffen in 3 Monaten ein Gebiet von der Größe Rumäniens eroberte. Das ist insofern überraschend, weil er nach Aussagen glaubwürdiger Presseerzeugnisse in Westeuropa von allen das Gebiet umgebenden, noch dazu hochgerüsteten Staaten, als Feind betrachtet wurde und bis heute keinen Zugang zum Meer hat, wo er eventuell Waffenlieferung von anderen islamistischen Gesinnungstätern erhalten könnte.

Verschwörungstheoretikern zu Folge sei er von erfolgreichen Märtyrern unterstützt worden, die vom Himmel direkt in sein Gebiet herabgestiegen seien, weil ihnen die Jungfrauen ausgegangen waren (AMR berichtete). Baghdadi hat dabei stinkende Ölraffinerien in Syrien unter seine Kontrolle gebracht, die dann umweltgerecht von amerikanischen Bombern abgetragen wurden und jetzt keine Gefahr mehr für die Umwelt darstellen. Außerdem wurden zahlreiche Umweltzerstörer (syrische Untermenschen) beseitigt und der Natur als Humus zugeführt. Sein Anteil an der Friedensschaffung dürfte also weit höher sein, als der Poroschenkos.

Die USA reagierten verärgert über diese überraschende Konkurrenz und haben schnell ihre Allzweckwaffe Michail Saakaschwilli nachnominiert. Der frisch gebackene ukrainische Staatsbürger soll als Gouverneur des ukrainischen Oblast Odessa für freundschaftliche Beziehungen zu Transnistrien sorgen, wie er es bereits in Südossetien und Abchasien unter Beweis gestellt hat. “Er ist genau der Mann, den wir brauchen, wenn es mal wieder brennt!” sagte Poroschenko bei seiner Ernennung zum Gouverneur.

Sollte das auch nichts bringen, so könnte auch Obama nochmals antreten. Der Sieg sollte ihm gewiss sein, denn er hat alle Erwartungen, die bei der Preisverleihung 2009 in ihn gesetzt wurden mehr als übererfüllt.

1 Kommentar

  1. Offenbar ist noch eine Person aus dem Bekanntenkreis des ehemaligen US-Präsidenten George W. Busch vergessen worden: Usāma ibn Muhammad ibn Awad ibn Lādin, auch bekannt als Osama bin Laden.

    Schließlich war er auch Teil der illustren Personen, die für den Friedensnobelpreis nominiert wurden. Vielleicht kann der Preis ja auch post mortem verliehen werden.

    Vielleicht wäre es auch an der Zeit den Friedensnobelpreis umzubennen. Kriegsnobelpreis oder Weltkriegstreiberpreis von Nobel oder Nobel Iron Terrorist wären einige Vorschläge, die es zu erwägen gilt.

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