CIA stellt IS Eroberungsplan fertig

von der CIA veröffentlichte Eroberungskarte des Islamischen Staats
von der CIA veröffentlichte Eroberungskarte des Islamischen Staats

Welche Gebiete soll die CIA Terroreinheit Islamischer Staat als nächstes erobern? Ganz Syrien? Angriffe auch auf Jordanien und die Türkei? Die CIA setzte jetzt überflüssigen Spekulationen ein Ende und veröffentlichte den kompletten Plan im Internet. Für Experten enthielt das Dokument mit einer vereinfachten Karte keine großen Überraschungen.

So ist es nach einhelliger Meinung das Ziel möglichst ganz Syrien zu erobern, bis auf einen kleinen Teil rund um Damaskus und der Grenze zu Israel, damit es nicht zu unsinnigen Gefechten mit den Israelis kommt. So könnten sowohl der IS als auch Israel abwechselnd die verbliebenen syrischen Bürger terrorisieren und für Schießübungen benutzen – ständig völlig wehrlose Palästinenser abzuknallen ermüdet die israelischen Soldaten zusehends. Von den ehemaligen Syrischen Grenzen aus könnten dann sowohl teile des Libanon und Jordaniens überfallen oder erobert werden um dort eine Rechtfertigung für die Erhöhung der US Truppenpräsenz zu schaffen. Der Nordirak soll dabei weiterhin Hauptoperationsbasis und die Öleinnahmen aus diesen Gebieten weiterhin der Weltöffentlichkeit als Finanzierungsquelle untergejubelt werden. Ferner ist aber zur Zeit keine weitere Destabilisierung des Irak erwünscht. Vielmehr soll eine kurdische Pufferzohne erhalten bleiben, um so die Waffenlieferungen an die Kurden und (aus Versehen) an den IS, über dessen Gebiet man ja fliegen muss, weiterhin zu rechtfertigen. Dadurch soll ein Erlahmen des Konflikts verhindert werden. Weiterhin soll der IS nach Abschluss der westlichen Eroberungen sich möglichst tief ins Iranische Kernland bewegen. Langfristiges Ziel: Eine Landverbindung zum mit Russland verbündeten Armenien, um dort eine weitere Front gegen Putin zu eröffnen, indem der Verbündete destabilisiert wird.Das Ziel könnte dabei eine Farbenrevolution in Armenien und die Errichtung einer US-Basis sein oder die vollständige Zerstörung des Landes durch den IS, falls es keine Mehrheit für bunte Revolutionen oder sogar Widerstand von Seiten der armenischen Bevölkerung geben sollte.

Die Eroberung der Grenze zur Türkei könnte weiterhin als wichtige Nachschubbasis für IS genutzt werden. Falls es jedoch politische Verwerfungen geben sollte (die aktuellen Wahlen könnten solche andeuten), so könnte die Türkei auch von Syrien aus destabilisiert werden. Voraussetzung ist dabei allerdings die Kurdengebiete weitestgehend von der Eroberung auszuschließen, damit man diesen wichtigen Krisenherd nicht verliert – falls er nochmal gebraucht wird.

 

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