3 WK? US-Cyberangriff löst NATO Bündnisfall aus

NATO-Soldaten bei der Schlacht um Ramstein
NATO-Soldaten bei der Schlacht um Ramstein

Nun ist es offiziell: Nach Angaben führender NATO offizieller stellt auch ein massiver Cyberangriff auf ein Mitglied des Angriffsbündnisses den Verteidigungsfall dar. Demzufolge bedeutet die massiven Angriffe der NSA auf verschiedene NATO Staaten auch ein Angriff auf das gesamte Bündnis dar. Besonders brisant: Da die USA selbst NATO Mitglied sind, sind sie Angreifer und Angegriffener zugleich. Völkerrechtler sind sich noch uneinig welche Folgen das im Verlauf möglicher Kampfhandlungen haben könnte. Insbesondere die Frage, ob es sich um eine völkerrechtswidrige Annexion handelt, wenn US Truppen die USA besetzen oder umgekehrt. „Streng genommen könnte es im Einklang mit dem Völkerrecht sein, wenn die Besetzung nicht gegen den Willen der Bevölkerung geschieht. “

Besondere Probleme könnten auch Staaten wie Deutschland bekommen, die bereits Angriffstruppen des Aggressors auf ihrem Territorium erdulden müssen, die aber gleichzeitig auch Unterstützungstruppen sind. Im NATO Hauptquartier berät man derzeit, wie man mit der ungewöhnlichen Situation umgeht. „Zu einem solchen Fall steht nichts in den Handbüchern. Aber wir arbeiten an einer praktikablen Lösung Es wird wohl darauf hinaus Laufen, dass wir die Behandlung der US Truppen einfach flexibel auf den Tag verteilen. Die Hälfte des Tages sind sie Verbündete und die andere Hälfte Gegner.“ Allerdings ist noch nicht raus, wer in der Verbündeten-Tageshälfte beschossen werden soll. Die favorisierten Nordkoreaner haben bereits dankend abgelehnt.

Eine Alternative Lösung macht bereits die Runde. Möglicherweise soll die NSA komplett an die Russen verkauft werden – eventuell mit Alaska als Dreingabe. Dann könnten die Russen für die Tat verantwortlich gemacht werden und endlich wäre alles in Ordnung.

 

1 Kommentar

  1. Eine wirklich interessante Konstellation.
    Aber da drängt sich mir eine sehr wichtige Frage als Deutschen Staatsangehörigen (was ist das völkerechtlich eigentlich?) auf.
    Wenn diese Fragen im Artikel dann zur Zufriedenheit von Washington, Brüssel und Polen sowie der Balten geklärt ist, wie muß sich denn dann die deutsche Bundekanzlerin verhalten? Wann darf sie sich kuschelig im Anus des US-Präsidenten aufhalten, wann muß sie diesen empört verlassen und was kann sie als versönlichen Ausgleich dem US-Präsidenten anbieten?
    Sie will ja schließlich nicht als US-basherin gelten. Das liegt ihr vollkommen fern. Ein solcher Ruf würde bei ihr epileptische Anfälle mit dem unkontrollierten Zerreißen diverser schlecht sitzender Jacken auslösen. Was soll sie denn dann am nächsten Tag tragen.
    Also Sie sehen, was das alles so nach sich zieht.

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