Nach Kritik: ZPS-Chef Ruch nimmt 90.000 Flüchtlinge auf

Die ungeschminkte Wahrheit

Nach Kritik: ZPS-Chef Ruch nimmt 90.000 Flüchtlinge auf

23. Juni 2015 Deutschland Medien Politik Propaganda USA Verschwörungen 1

Nicht mehr ganz so schön ist der Alltag vom Chef des „Zentrums für politische Schönheit“, Philipp Ruch, seit gestern. Aber politisch allemal, denn er steht im Zentrum der Kritik deutscher Friedensaktivisten, nachdem er diese als „neurechte Querfront“ diffamiert hatte. Was folgte war eine Durchleuchtung seiner Vergangenheit auf der Gremlin-Propaganda-Website RTDeutsch, die herausfand, dass er das NATO-Massaker gegen Gaddafis Libyen 2011 begrüßt und sogar gefordert hatte.

Nun aber geht Ruch in die Offensive: „Ja, ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber ich werde ihn persönlich wieder gut machen! Ich persönlich werde alle 90.000 Todesopfer, die der Libyen-Krieg gekostet hat, persönlich bei mir aufnehmen!“

Was die Presse zunächst mit Jubel begrüßte, wurde in sozialen Medien schnell als politischer Stunt des zentralen politischen Schönheitschirurgen Ruch entlarvt. User „fette_EiervonMerkel4002“ kommentierte auf Twitter: „Der verruchte Ruch riecht anrüchig. Die Toten brauchen kein Asyl mehr. Aber netter Versuch!“. Und tatsächlich schrieb DIE WELT kurz später: „Tausendsassa Ruch mit neuem Schabernack. Man muss ihn einfach lieben!“

So leicht konnte Ruch den Kopf allerdings nicht aus der Schlinge des Ärgers der Friedensaktivisten ziehen und gelobte nach einer 36-Stunden-Nonstop-Spamming-Aktion gegen seine Organisation Besserung: „Ok, ok, ihr Nervensägen! Ich werde mir mal ein Asylanten-Heim aus 100 Metern Entfernung angucken. Aber mehr ist nun wirklich nicht zumutbar! Wer weiß, wie diese Leute drauf sind? Die sind teilweise traumatisiert, werden mit Anderen zusammengepfercht, deren Sprache sie nicht mal sprechen und mit denen ihre Länder vielleicht verfeindet sind. Arm, wütend und ohne ihre Familien. An ALLE, die fordern, dass ich tatsächlich 90.000 Flüchtlinge aufnehmen soll: Überlegt euch doch mal, wie gefährlich das für mich wäre. Das ist unzumutbar! Also bitte!“

 

Eine Antwort

  1. […] jedenfalls mache ich das auch so. Wir haben damals sowohl für den Angriffskrieg der NATO in Libyen als auch Obamas Schattenkrieg in S… Und jetzt können wir die Früchte dieses Engagements ernten: Flüchtlinge bis zum Ende aller […]

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