Obama warnt Sudan vor Einsatz von Chemiewaffen

Barack Obama hat die sudanesische Regierung eindringlich vor dem Einsatz von Chemiewaffen gewarnt. Es wäre ein tragischer Fehler, sollte sich das Regime von Präsident Omar al-Baschir für einen solchen Einsatz entscheiden, mahnte der US-Präsident. Baschir werde dafür auf jeden Fall zur Rechenschaft gezogen.

Gegen Al-Baschir, dem bereits in früherer Zeit Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen wurden, liegt auch ein Haftbefehl des Internationalen Gerichtshofs vor.

Laut Obamas Aussagen verstecke Al-Baschir Massenvernichtungswaffen in der Nähe von Karthum und arbeite an Atomwaffen. Ferner besitzen die USA Satellitenbilder, die die Existenz von rollenden Chemielaboren beweisen, die man aber leider nicht zeigen könne. Sollte der Sudan tatsächlich keine Chemiewaffen haben, so könne Obama Händler vermitteln, die welche liefern könnten „und keine Fragen stellen“.

Die Weltgemeinschaft zeigte sich überrascht, dass das Thema Sudan gerade jetzt wieder auf die Tagesordnung kommt. Dies habe laut US-Verteidigungsministerium damit zu tun, dass vor zwei Wochen sudanesischen Kampfpiloten mitsamt ihren Kampfjets auf eine US-Militärbasis im arabischen Raum geflüchtet seien. Diese berichteten, dass Al-Baschir den Befehl gegeben hätte die Zivilbevölkerung zu bombardieren. Dies bestätigte in ihren Augen schon lange bekannte Gerüchte, Al-Baschir würde Säuglinge aus Brutkästen werfen lassen und seine Lieblingsspeise seien gegrillte Judenföten.

Deshalb machen die USA jetzt ernst. Alle Optionen lägen auf dem Tisch, auch die militärische. Dies sei natürlich keine Kriegsdrohung. Dieser Ausdruck sei perfekt mit dem Völkerrecht vereinbar. Wenn Al-Baschir nicht freiwillig zurücktrete und der vom US-Kongress gewählten Übergangsregierung Platz mache, werde Obama eine Freie Sudanesische Armee aus gemäßigten islamistischen Freiheitskämpfern finanzieren müssen. Dadurch könne es passieren, dass auch der Islamische Staat völlig unerwartet im Sudan auftauche und Ölraffinerien besetzt. Um zu verhindern, dass der IS das Geld aus dem Ölverkauf zur Terrorfinanzierung nutzt, werde sich die USA gezwungen sehen, diese Ölraffinerien zu bombardieren, was erheblichen Schaden an der sudanesischen Infrastruktur verursachen könnte.

Möglicherweise hätte der IS auch Interesse an dem 46 000 Tonnen Gold, die diese Woche im Sudan vom russischen Konzern Siberian for Mining entdeckt wurden. Es müsse unter allen Umständen verhindert werden, dass dieser Schatz dem IS in die Hände fällt. Die USA haben bereits Luftabwehrraketen in Tuvalu aufgestellt um sudanesische Atomraketen abzufangen.

 

 

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