Fake, alles Fake? Im ZDF ist nichts, wie es scheint! #Hape

Varoufakis-Stinkefinger war doch manipuliert: Großer Eklat beim ZDF: Claus Kleber nahm gestern abend im ZDF Heute-Journal Perücke und Maske ab und entpuppte sich als Hape Kerkeling, der bekanntgab, dass das bekannte „Heute Journal“ eigentlich eine Satiresendung sei.

Der aus „Total Normal“, „Kein Pardon“, „Darüber lacht die Welt“ und vielen weiteren Shows bekannte Komiker gab bekannt, dass das Dementi, demzufolge Jan Böhmermann (ZDF neo) das Fälschen des Stinkefingers des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis in einem Video von 2013 gefälscht hat um es Günter Jauch unterzujubeln, selbst wiederum Satire und somit gefläscht war. In diesem Verneinungs-Spiel, das an das Atomausstiegs-Hü-und-Hott der unvergessenen deutschen Chefkabarettistin Angela „Mutti“ Merkel erinnert, bedeutet dies, dass der „Effenberg“ des Adonis aus Athen wohl doch gefälscht wurde.

Der 51-jährige Komiker Hape Kerkeling hielt schon in der Vergangenheit mit seinen Verkleidungen die Öffentlichkeit zum Narren, beispielsweise als Double der holländischen Königin Beatrix („Lecker essen!„), als finnischer Gangster-Rapper („This is finnish but not the end„) oder als Hagen-Grell-Double und Musik-Avantgardist („Hurz!„). Seine Rolle als Claus Kleber darf jedoch zweifelsfrei als Höhepunkt seiner jahrzehnelangen Karriere gelten. Seit 12 Jahren moderierte er als völlig überzeichneter Pseudo-Journalist und transatlantischer Jubelperser das Heute-Journal und niemand bemerkte die Satire.

„Manchmal konnte ich es kaum glauben,“ so Kerkeling, „als ich z.B. den Siemens-Chef Kaeser zusammengefaltet und erniedrigt habe wie damals die Schach-Spieler in „Darüber lacht die Welt“ dachte ich mir nur ‚Hallo? Wie offensichtlich soll ich es denn bitte noch machen?'“. Stellenweise war es wirklich ein harter Kampf gegen den Lachanfall, so Kerkeling. „Als ich damals sagte ‚Es gibt keine Nazis in der Ukraine‚ machte ich mir vor Lachen fast in die Hose. Dass das niemand bemerkt hat war schon erstaunlich!“. Irgendwann hielt es auch Kerkeling nicht mehr aus und griff auf Hilfsmittel zurück: „Mein guter Freund Achim, mit dem ich schon bei „Total normal“  zusammengearbeitet habe, kam dann auf die Idee, mir vor der Sendung eine Zahnarzt-Betäubungsspritze ins Gesicht zu setzen. Das sah dann aus wie eine Gesichtslähmung und verhinderte zuverlässig alle zuckenden Mundwinkel – Genial!“

Steckt Putin dahinter?

Doch wie geht’s nun weiter? Wird die Echtheit des Stinkefingers nun endgültig bestätigt – oder widerlegt? Die ganze Geschichte gleicht einer russischen Matrjoschka-Puppe, in der immer kleinere Versionen von sich selbst stecken. Dies nährt Gerüchte, dass Putin hinter der Sache stecken könnte. Streng geheime Quellen in Moskau munkeln, das alles sei ein perfider Plan des Kreml, um den westlichen Glauben an seine Leitmedien zu erschüttern, wie die äußerst kremlkritischen Reporter ohne Grenzen berichten, die seit längerem mit einem Putin werben, der einen Stinkefinger zeigt.