Falscher Abschussort: Correct!v will JIT verkloppen

MH17 wurde 4x abgeschossen! Mindestens!
MH17 wurde 4x abgeschossen! Mindestens!

Der Irre Iwan ist schuld! Da war sich die unabhängige westliche Freiheitspresse von vornherein einig! Und er hat MH17 mit einer BUK runtergeholt und man konnte auch zweifelsfrei Nachweisen von wo. Dummerweise stimmen die Abschussorte nicht miteinander überein. Das ist natürlich kein Widerspruch. Sowas gibt es nur beim Russen.

Wenn sich jeder daran hält, dass man Fehler machen darf (Und das darf man, es sei denn man ist Russe), dann ist auch alles in Ordnung. Leider leider gibt es selbsternante Journalisten, die mit dieser Regelung ein Problem haben. So zum Beispiel die Redaktion des Recherchekollektivs Correct!v.

Das Correct!v gerne Fragen stellt, aber ungern selbst welche beantwortet, war gemeinhin bekannt. Jetzt ist Correct!v aber auch ziemlich ungehalten darüber, dass falsche Antworten geliefert wurden. Ohne dass man eine Frage gestellt hatte. So ist Correct!v und der Gewinner des grimmigen Preises, Marcus Bensmann felsenfest überzeugt, dass der irre Iwan von einem Feld nördlich von Snizhne die wehrlosen Opfer gemeuchelt hat. Wer was anderes sagt, wird sofort aus der Redaktion geworfen! Nun haben die JIT Ermittler (Die den Abschussort in genau entgegengesetzter Richtung bewiesen. Natürlich zweifelsfrei!) leider keine Lust zu Bensmann in die Redaktion zu kommen. Aber auch dafür gibt es eine Lösung! Kommen die nicht zu mir, gehe ich halt zu ihnen, so Bensmann kampflustig. Leider haben über 100 Leute an dem JIT Report mitgearbeitet, da dürfte Bensmann leicht in Unterzahl sein. Deswegen will sich Bensmann nun mit Journalisten von Reuters (Abschussort in der Nähe von Roter Oktober) und Bellingcat (Keine Ahnung, was die gerade wieder felsenfest nachgewiesen haben. Auf jeden Fall war es Putin) zusammentun, um beim JIT mal einen ordentlichen Royal Rumble zu veranstalten. Der Sieger darf dann den Abschussort selbst festlegen. Für Zeugen mit passenden Aussagen läge bereits Geld bereit. Passende Satellitenbilder – mit oder ohne Kampfflieger – könnten die Russen kostenlos bereitstellen. Nur bei der Ukraine sollte man nicht anfragen. Dort gebe man grundsätzlich keine Satellitendaten oder Cockpitgespräche heraus – im besten Fall zum Schutz der Privatsphäre und im schlimmsten Fall aus Respekt für die Opfer.

Amen!

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